4 Monate Photovoltaik – ein Resume

Seit 1. April erzeugt nun unsere Photovoltaik-Anlage schon Strom. Auf der Grafik sieht man, dass die 20,08 kWp Anlage im Mai, Juni und Juli ungefähr identisch 3 MWh Strom pro Monat generiert hat. Mai und Juni waren überaus sonnig.

Der Juli war durchmischt mit einigen Regentagen, sonst wäre wohl der Juli etwas höher gewesen.

Ich habe auch die App „Die Bahn der Sonne“ im Google Playstore entdeckt. Mit dieser kann man auf jedem Punkt des Planeten Erde den längsten Tag (rot), den aktuellen Tag (gelb) und den kürzesten Tag (blau) den Sonnenstand ermitteln. Ein ideales Werkzeug für alle die eine Photovoltaik-Anlage planen und wissen möchten, welche Dachseite am idealsten zu belegen ist.

Eine gute Nachricht zum Schluss: Mitte August soll die restliche Anlage geliefert und fertiggestellt werden. Dann kommen noch 2 330Watt Panele, 2x 15 kWh Speicher, der SmartPowerMeter und 32 Moduloptimierer dazu. Dann ist die Anlage fix fertig. Durch die Moduloptimierer und die zwei zusätzlichen Panels erwarte ich mir im August einen höheren Ertrag – mal sehen ob das so kommen wird.

Selbstverständlich berichte ich hier wieder.

3 Monate Stromerzeugung, Förderungen und Einspesebeginn bei der OeMAG

Seit 1. April läuft unsere Photovoltaik-Anlage nun schon und produziert fleißig Strom. Dank unserem Solarteur DAS-Energy können wir bereits Strom erzeugen obwohl unsere Wechselrichter, Optimierer, Akkus und Smart Power Meter erst in der 2. Augustwoche lieferbar sind.

DAS-Energy hat uns freundlicherweise einen Leihwechselrichter zur Verfügung gestellt. Und genau das war auch der Grund, warum sich die offizielle Einspeisung (und Vergütung) von Strom bis in den Juli verzögerte. Dennoch konnten wir in dieser Zeit 90% weniger Strom vom Netz beziehen ;-).

Wie kommt das? Ich erzähl euch mal die Geschichte chronologisch. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen PV-Interessierten.

Nachdem die Anlage am 1. April fertig gestellt wurde und inoffiziell bereits in Betrieb ging, wurde am 15. April das Prüfprotokoll vom Solarteur fertiggestellt. Dies wurde dann sogleich für die KLIEN-Förderung eingereicht, welche es da noch gab (wir hatten wirklich Glück). Das war schon mal geschafft.

Am 21. April suchten wir dann für eine EAG- PV-Erweiterungsförderung an. Dazu erweitern wir die Anlage um weitere 2 PV-Panele und um 2x 15 kWh Akkus. Es war wirklich ein Kopf-an-Kopf Rennen – man musste schnell sein. Aber wir hatten auch hier Glück und erhielten am 11. Mai die Förderbestätigung. Somit konnten wir mit der KLIEN-Förderung und der EAG-Erweiterungsförderung zusammen beachtliche 9700 Euro an Förderungen lukrieren.

Kostenlose Planungssoftware mit PV-Kalkulationen Private Construction Manager auf www.priconman.com.

Am 17. Mai wollte der Sachbearbeiter von Netz-NÖ die Anlagendokumentation und Fotos von Seriennummern und Geräten. Am 24. Mai kam dann die Info, dass die Verwendung eines gedrosselten 30 kW Wechselrichters nicht möglich ist und wir einen neuen Antrag auf Netzzugang mit 30 kVA stellen müssten. Zur Info: Bereits im März hatten wir den Netzzugang für 22 kVA genehmigt bekommen. Reicht ja für 20 kWP am Dach und je zwei 10 kW Wechselrichter. Aber gut – Bürokratie siegt immer. Also am 6. Juni einen neuen Antrag auf 30 kWh gestellt.

Dieser Antrag wurde am 11. Juni genehmigt. Eine Woche später kam dann die Rechnung für 540 Euro (15 Euro / kW mehr Netzkapazität). Diese haben wir sofort eingezahlt.

Schlussendlich kam am 7. Juni ein Netz-NÖ Techniker und nahm die endgültige Zählerablesung vor. Er meinte sie können 3-4 Werte remote auslesen, aber Daten wie Spitzenbezug etc. nur direkt am Smartmeter.

Einen Tag später bekam ich ein Email von der EVN mit einer Zwischenabrechnung (Gutschrift, da wir zuviel vorausgezahlt hatten). Zeitgleich kam auch die Email von der OeMAG mit der Bestätigung, dass nun der eingespeiste Strom über die OeMAG zum Marktpreis vergütet wird. Aktuell sind das 30,72 Cents pro kWh.

Am 8. Juni teilte mir DAS-Energy mit, dass die fehlenden Geräte für meine Anlage in der KW32 angeliefert werden. Also werden wir unsere Anlage Mitte August endlich fertigstellen können. Dann berichte ich selbstverständlich wieder hier in unserem Blog.

Hier eine Ertragsgegenüberstellung von April und Mai. Im Juli hatten wir bereits einen Tag mit 136 kWh Spitzenertrag.

Ohne Moos nix los

Vor ein paar Wochen hatte ich schon einmal einen Versuch mit Dekomoos gewagt. Aber das billige Moos von Amazon sah optisch eher aus wie die kleinen Bäumchen bei der Modelleisenbahn ;-).

Da sich leider bei den Floristen in der näheren Umgebung niemand gefunden hat der das so machen konnte wie von mir gewünscht, habe ich es schlussendlich doch selbst gemacht.

Wir haben dazu getrocknetes und konserviertes Polstermoos aus einem britischen Onlineshop geordert (gibt es mittlerweile auch auf Amazon). Der Stein wurde aus dem Garten handverlesen und mittels Klettband in der Schale fixiert.

Der Boden der Schale wurde mit UHU Stick bestrichen und dann wurden die vorher gesäuberten und zurechtgezupften Moosballen in die Schale gesetzt. Zeitungspapier half einiges voluminöser wirken zu lassen. Für die Lücken wurden Teile eines Moosballens verwendet.

Ledertasse: Amazon
Marmorschale: KARE
Stein: vom Garten
Schwebeschale: Flyte (Amazon)
Konserviertes Bollenmoos: britischer Onlineshop (Amazon)

Badetuchständer für den Pool

Seit längerer Zeit suchten wir einen Badetuchständer für den Pool. Es gibt da eine große Auswahl an Handtuchständern, aber die meisten sind nur zwischen 40 und 50 cm breit. Der Badetuchständer von Rößhult wäre genau das Richtige gewesen, jedoch war der Standfuß optisch und der Preis von der Höhe 😉 nichts für uns.

Nach langem Suchen entdeckte ich in einem Onlineshop den passenden Ständer zu einem passenden Preis. Wie es sich herausstellte, war es eine polnische Firma die selbst erzeugt. Also haben wir bestellt und heute auch erhalten.

Der Badetuchständer ist matt pulverbeschichtet und hat die Abmessungen von 85×85 cm und drei stabile Badetuchstangen. Auf der Unterseite sind 4 stabile Gummifüße angebracht. Damit kann Regenwasser ungehindert abfließen und es entsteht keine Korrrosion.

Die Verarbeitungsqualität ist überaschend gut. Es sind keine schlampigen Schweißnähte zu erkennen. Alles sauber gearbeitet.

Solarstrom Erzeugung beginnt

Weihnachten 1. April 2022 😉 – kein Aprilscherz, aber eine Freude wie zu Weihnachten.

Seit 1. April 2021 14:00 kommt Strom vom Dach ins Haus und wird eingespeist. Der Stromzähler ist einfach stehengeblieben 😉.

Aber natürlich ist das eingetreten was mein Partner vorhergesagt hat. Jetzt war es 3 Monate fast durchgängig sonnig. Weder Regen noch Nebel oder Schnee trübte den Himmel. Seit Anfang April gibt es aber jeden Tag entweder Regen, Schnee oder starke Bewölkung ;-). Auf Nebel warten wir noch ;-).

Die Generatoranschlusskästen dienen zur Überspannungsableitung (Potentialausgleich) und zur Weiterverteilung der 4 Strings (8 DC-Kabel) zum Wechselrichter.

DAS-Energy hat es in kürzester Zeit möglich gemacht. Durch den Leih-Wechselrichter muss ich nun nicht bis zur Lieferfähigkeit von Hybridwechselrichter und Speicher warten (Verfügbarkeit wird sich wohl bis in den September hinein ziehen). Dann wird der Huawei SUN2000-33KTL-M3 gegen zwei Huawei SUN2000-10KTL-M1 getauscht und die 2 Huawei LUNA2000 Speicherblöcke mit insgesamt 30 kWh installiert.

Aktuell hängt nur ein 33er Wechselrichter an der Wand. Dieser wird sofort bei Verfügbarkeit der Hybrid-Wechselrichter durch zwei 10er Wechselrichter ersetzt und mit zwei Speicherblöcken ergänzt.

Trotz bedecktem Himmel kamen am 1. April um dreiviertel Drei immer noch 9 kw vom Dach. Der 2. April war den ganzen Tag leider stark bewölkt. Da gab es den ganzen Tag lediglich 36 kWh Solarenergie.

Vorerst wird noch direkt mit dem Wechselrichter verbunden. Hier sieht man die Erträge der einzelnen Strings und den gesamten Ertrag. Sobald in den nächsten Tagen der WLAN-Dongle für den Wechselrichter kommt, werde ich umfangreichere Auswertungen über das FusionSolar Portal ausgeben können.


Die ganze Nacht auf den 3. April gab es sogar Neuschnee. Der war aber bis um ca. 10:00 schon wieder abgeschmolzen. Jetzt ist es zwar immer noch bewölkt, aber die Sonnenstrahlen dringen vereinzelt durch die Wolgen durch.

Ich werde die nächsten Tage die Produktion der einzelnen Strings beobachten. Das Pultdach mit den Klebezellen ist ja Südost ausgerichtet, das wird am Vormittag den meisten Ertrag bringen.

Die Übersicht aller Solar-Strings (4 Stück).

Da ich noch keinen WLAN-Dongle und auch keinen Smart Power Meter habe, muss ich mich vorerst mit dem direkten Verbinden mit dem WR begnügen. Aber das reicht um die Werte vorerst abzufragen.

Photovoltaik Part 2

In den letzten beiden Tagen haben die Monteure von DAS-Energy die Solarpanele am Schotter-Flachdach montiert und verkabelt. Die insgesamt 8 Solarkabel wurden durch die vorhandene Dachdurchführung in den Technikraum geführt, wo diese in den nächsten Tagen an den Wechselrichter angeschlossen werden.

String Nr. 4 ist Ost/West ausgerichtet und erreicht mit den 20 Solarpanelen insgesamt 7, 4 kWp. Diese Fläche ist sehr gleichmäßig Vormittags, Mittags und Abends beschienen.
Die Aufständerung ist die DOME von K2 Systems
Einfache und effektive Befestigung. Die Schinen liegen mit Gummifüßen direkt auf der Dachfolie. Die Waschbetonplatten liegen als Ballastierung direkt auf entsprechenden Auflageplatten.
Das schmale Ostdach ist am späten Nachmittag halb verschattet. Daher werden wir hier Optimierer einsetzen. Diese Fläche mit insgesamt 12 Solarpanelen bringt theoretisch auch 4,44 kWp. Daher wollten wir auf diese Fläche nicht verzichten. Auch wenn hier nur die Hälfte abfällt, ist es immer noch besser als gar nichts.

In den nächsten Tagen wird dann vorerst einmal der Leih-Wechselrichter installiert, damit wir bald Strom erzeugen können. Die Huawei Hybrid Wechselrichter, die Moduloptimierer und die Batterien kommen wohl erst in ein paar Monaten. Aktuell können so gut wie keine Hersteller Material liefern. Daher sind wir froh, dass wir mit DAS-Energy trotz Materialknappheit bald eine funktionierende Photovoltaikanlage haben.

Photovoltaik – wieder von Vorne beginnen

Nachdem uns unser zweiter Solarteur hängen lies, mussten wir uns neu umsehen. Da wir mit der Firma DAS-Energy sehr zufrieden waren (haben den ersten Teil schon gemacht), lag es nahe diesen Auftrag gleich an das selbe Unternehmen zu vergeben. Ich ärgere mich immer noch, dass ich das nicht gleich am Anfang gemacht habe. Aber im Jänner versprach der andere Solarteur 10-14 Tage Lieferzeit und war um einiges preiswerter. Daher hatten wir zwei Solarteure beauftragt.

Erwartungsgemäß fiel das Ergänzungsangebot von DAS-Energy um ein gutes Stück höher aus. Einerseits haben sich alle Photovoltaik-Komponenten in den letzen Wochen massiv verteuert, vieles ist gar nicht mehr verfügbar und hat lange Lieferzeiten und DAS-Energy war von vornherein nicht der günstigste Anbieter. Aber auch hier bewahrheitet sich das Sprichwort wieder „wer günstig kauft, kauft zweimal“. Der Mehrpreis für Qualität ist mir das wert.

Da ich in den letzten 6 Wochen viel Zeit hatte mich beim Thema Photovoltaik schlau zu machen und viel gerechnet habe, haben wir uns gleich für einen zweiten Speicher entschieden. Also insgesamt 30 kWh Stromspeicher. Die Modulleistung am Dach ist auch um ca. 1 kWp höher (20,08 kWp).

Die Amortationszeit habe ich mit meinem selbst geschriebenen PV-Rechner ermittelt. Der Rechner und die komplette Software „Private Construction Manager“ kann kostenlos verwendet werden. Download unter https://www.priconman.com .

Das Angebot kam sogar heute am Sonntag. Der Auftrag wurde natürlich auch gleich heute (Sonntag) fixiert. Die Lieferzeiten werden wir erst erfahren. Aber jetzt weiß ich es ja und rechne mit einigen Wochen.

Folgende Komponenten wurden fixiert:
– 28 DAS-Energy Folienmodule am Pultdach á 330 Wp
(bereits im Februar montiert)
– 32 Yingli Solar YL370D-34b PV-Module am Flachdach á 370 Wp
= 21,08 kWp
– 2x Huawei SUN2000-10KTL-M1 Hybrid Wechselrichter
– 2x Huawei LUNA2000 15 kWH Batterie (insg. 30 kWh)
– Unterkonstruktion am Schotter-Flachdach (K2) inkl. Beschwerung
– Generatoranschlusskasten
– 32x Huawei Smart Optimizer SUN2000-450W-P
– Huawei Smart Dongle WLAN
– Huawei Smart Meter DTSU666-H
– Planung, Montage, Inbetriebnahme, Einschulung, Dokumentation

Ich werden jedenfalls weiter berichten.

Update 18.03.2022:
Da die SUN2000-10KTL-M1 Hybrid Wechselricher erst im September (oder später) wieder verfügbar sind, hat uns DAS-Energy angeboten vorerst leihweise einen Huawei SUN2000-30KTL-M3 zu installieren. Dieser wird bei Verfügbarkeit durch die beiden M1 getauscht und dann können auch die Batterienn dazugeschlossen werden. Aber zumindest produzieren und verwenden wir im Sommer schon einmal Eigenstrom.

Photovoltaik Part 1

Gestern und heute waren die Handwerker von DAS-Energy da und haben den ersten Teil der Photovoltaik-Anlage aufgebaut.

Hier die Eckdaten der Anlage, wenn diese fertig ist:

Generatorleistung
– Pultdach mit 28x DAS-Energy Modulen á 330 Wp = 9.24 kWp
– Flachdächer mit 26 Trina Vertex S 395 Wp = 10.27 kWp
– Gesamtgeneratorleistung somit 19.51 kWp

Ausrichtung / Montageart
– Pultdach Ost/Südost, 9 Grad Neigung, direkt mit der Dachfolie verklebt
– Flachdächer Nord/Süd und Ost/West in /\ /\ Formation, 10 Grad Neigung mit K2 Aufständerung

Wechselrichter, Batterie und weitere Elektronik
– 2x Huawei SUN2000 -10KTL-M1
– Huawei LUNA2000 15 kWh Batterie
– 26 Stück Huawei SUN2000-450W-P Optimierer für die Standard Module (dort gibt es über den Tag verteilt Teilverschattungen).
– Huawei Smart Power Sensor DTSU666-H
– Generatoranschlusskasten (GAK) vom Solarteur

Ausführende Unternehmen
– DAS-Energy GmbH (nur für die verklebte Module am Pultdach)
– Zweiter Solarteur hat leider Vereinbarungen nicht eingehalten und der Auftrag wurde storniert.

Verschaltung
– MPP Tracker 1: 14 Module zu einem seriellen String (635V/8,86A)
– MPP Tracker 2: 14 Module zu einem seriellen String (635V/8,86A)
– MPP Tracker 3: 26 Module zu einem seriellen String (1004V/9,84A)
– MPP Tracker 4: – (für spätere Erweiterung vorgesehen)

Mögliche zukünftige Erweiterungen
Falls wir feststellen, dass ein größerer Speicher oder eine größere Anlage für unseren Verbrauch mehr Sinn macht, könnten wir die Anlage möglicherweise um weitere Solarmodule erweitern und einen weiteren 15 kWh Speicherblock dazustellen. Der technische Aufwand dafür ist gering. Der Platz für den zweiten Speicherturm wurde bereits berücksichtigt. Das kleine aber im Winter ertragreiche Süddach wäre ideal. Das Problem ist, dass man die Kabel nicht versteckt führen kann – vielleicht finden wir hier eine Lösung.

Warum 2 Stück 10KTL Hybrid Wechselrichter?
Einer wäre für die Generatorleistung zu wenig gewesen. Größere Wechselrichter kosten zwar nur ein paar Euro mehr, sind aber keine Hybrid-Wechselrichter. Somit würden wir für die Batterie ohnehin einen weiteren benötigen. Dazu kämen noch Wandlungsverlußte DC>AC AC>DC. Und wir wollten auf jeden Fall beim Hersteller Huawei bleiben. Daher haben wir zwei gleiche Hybridwechselrichter gewählt, welche kaskadierbar sind. Zudem ergbt sich durch die Modulanordnung auf dem Dach ein frei bleibender MPP-Tracker für weitere Solarmodule.

Dieser Teil besteht aus insgesamt 28 Stück Spezialsolarzellen á 330 Wp. Das Besondere an diesen Zellen ist, dass diese nur 3 mm dick sind und direkt mit der Dachfolie verklebt werden. Insgesamt bringt der Generator am Pultdach somit 9,24 kWp.

Diese Lösung haben wir gewählt, weil wir keine Dachdurchdringung wollten, der Wind keine Angriffsfläche haben soll und weil man die Panele von unten nicht sehen soll. Daher war das die einzige Lösung die für uns in Frage kam.

In den nächsten Tagen wird ein anderer Solarteur die restliche Anlage aufbauen. Diese besteht aus weiteren 26 Modulen á 405 Wp auf den Flachdächern verteilt. Das ergibt nochmals zusätzlich 10,53 kWp. Und natürlich Wechselrichter, Speicher und der komplette Anschluss.

Die Leitung vom Pultdach wurde hinter dem Regenfallrohr geführt. So ist diese nur aus diesem Winkel erkennbar und sonst ist die Leitung optisch versteckt.

Überlegungen Photovoltaik

Wir sind gerade am Überlegen und Planen ob und wie sich eine Photovoltaik-Anlage bei uns vernünftig umsetzen lässt.

Die zwei wichtigsten Vorgaben sind, dass man von unten (fast) nichts sieht und die Anlage mindestens 12 kWp oder mehr hergibt.

Dazu sind wir bereits in Kontakt mit einer Solarmodul-Firma in Wiener Neustadt, die Module zum aufkleben auf die Dachhaut entwickelt. Abhängig von deren Berechnung über maximal erreichbare kWp und natürlich der Kosten, können wir die Planung starten.

Vorausschauend habe ich heute schon einmal ein Video vom WhiteCube Dach gemacht. Einerseits als „vorher“ Video und andererseits als Hilfe für die Angebotslegung.

Nachtrag 08.02.2022:
Heute war DAS-Energy vor Ort und hat das Pultdach für die Klebezellen ausgemessen. Das Angebot bekam ich zwar schon vor Tagen, aber das war nur eine Schätzung. Es stellte sich heraus, dass die Schätzung passt. Somit bringt das Pultdach allein 9,57 kWp. Der Vertrag wurde bereits unterzeichnet.

Der Herr xxx von yyy war schon vor ein paar Tagen da und da haben wir auch sein Gewerk fixiert. Er macht die ganze Elektrik mit Wechselrichter und Akku und auch die Standard-Solarpanels am Flachdach. Diese haben eine Leistung von 10,125 kWp.

Somit haben wir gesamt ca. 19,7 kWp an Leistung und einen 15 kWh Akku. Sobald die arbeiten losgehen, gibt es einen weiteren Beitrag hier im Blog.

Auf dem Video ist zu sehen, dass die Atika sehr schmutzig ist. Speziell dort wo die Lüftungsanlage ausbläst. Das ist das erste was ich im Frühjahr machen werde – Atika auf dem ganzen Dach säubern ;-).

Betonbadewanne

Da ich schon so oft unseren Ethanolkamin gepostet habe und immer wieder von der Betonbadewanne geschwärmt habe, hier einige Fotos von unserer Betonbadewanne und die Entstehung.

Dank unseres Architekten, der diese Idee hatte und diese auch für uns umsetzte, haben wir ein Unikat im Badezimmer stehen.

Diese Idee entstand aus der Not heraus, da wir uns nicht zwischen einem teuren und häßlichen Fliesenverbau und einer noch teureren Original-Kunststoffschürze für unsere Kaldewei Conoduo entscheiden konnten.

Heraus kam eine günstigere Variante (also Fliesen oder Schürze) und noch dazu eine die nicht jeder hat.

Der Betonteil wurde im Betonwerk nach einer exakten Skizze gefertigt. Dazu mussten von der bereits vorhandenen Badewanne Naturmaße genommen werden, da eine nachträgliche Bearbeitung so gut wie nicht möglich war. Noch vor dem Einsetzen der Schlafzimmerfenster wurde die aus zwei Betonteilen bestehende Badewanne mit einem Kran in das OG gehoben.



Der untere Betonring verschwindet komplett im Bodenaufbau und der obere Sichtbetonteil scheint auf dem Boden zu schweben, da der Bodenbelag bis unter den Betonteil verlegt wurde. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit wurde der Sichtbeton mit mattem Klarlack 2x gestrichen.

Hier einige Fotos vom Einbau bis zum Einzug:

WhiteCube im TV

Normal wohnen kann jeder, wunderbar anders wohnen ist eine Frage der Ideen. Unsere Expertenjury aus Architekten, Maklern und Einrichtungsprofis ist unterwegs, um sich in jeder Folge drei außergewöhnliche Domizile präsentieren zu lassen – vom umgebauten winzigen Futtersilo, originellen Tiny House bis hin zum schwimmenden Fachwerkhaus. Das Objekt, das die Jury am meisten fasziniert, wird mit einem Preisgeld für die kreativen Bewohner belohnt
(Quelle: rtl.de)

Diese interessante Häuser-Sendung mit mehreren Folgen ab 18. Oktober auf RTL solltet Ihr nicht verpassen, denn auch unser WhiteCube ist in einer Folge (aber erst im Dezember) mit dabei.

Hier ein paar Fotos vom WhiteCube Innenraum vor dem Drehtag.

Herbststimmung

Vor unserer Gartenparty am 29. August 2021 haben wir noch ein paar Fotos vom Garten und Haus geschossen. Leider war das Wetter alles andere als sommerlich. Aber zumindest der September begann spätsommerlich. Der September ist auch immer die schönste Zeit im Garten. Es ist noch alles wunderschön grün, alle Pflanzen haben das maximum erreicht und es ist nicht mehr so heiß.

Blick vom Garagen-Hintereingang im Norden Richtung Hauptterrasse im Südwesten. Links sieht man Felsenbirnen in Eternit-Töpfen. Die 4 Bäume auf dem Rasenstück sind Kugelakazien. Die ganz hinten sieht deswegen so „hell“ aus, weil diese im Frühjahr einen Radikalschnitt erhielt.

Auf den Fotos sieht man die noch ungeschnittene Liguster-Hecke.

Foto von der Süd-Ost Ecke unseres Grundstücks aufgenommen. Der Pool wird noch bis Mitte/Ende September auf 30 Grad geheizt. Damit das Wasser nicht auskühlt, wird es in der Nacht oder bei Schlechtwetter mit einer Unterflur-Schwimmabdeckung abgedeckt.
Die kleine Ostterrrasse bietet einen windgeschützten Rückzugsort und Schutz vor der prallen Nachmittagssonne. Hier wird auch oft gegrillt.
Wohnzimmer mit Couch „Leandra“ von Möbel Leiner, Couchtische „Oota“ von Walter Knoll, Teppich von Le Porteere. Beistelltisch von Bonaldo, Marmor-Verbindungstisch Eigenkreation, Lampe „Twiggy“ von Fosscarini. Bodenleuchte „Balloons“ von Brokis.

Büro und Schauraum

Der Juli und August standen ganz im Zeichen von Erneuerung. Erneuert wurde die komplette Büroeinrichtung. Die „Einrichtung“ bisher bestand aus IKEA Regalen und älteren Schreibtischen von Interio. Diese hatten wir bereits in unserem Geschäftslokal und die wurden einfach provisorisch im Whitcube aufgebaut.

Parallel mit der Erneuerung unseres Firmenlogos wurde nun auch unser Büro und Schauraum erneuert. Die neuen Firmenfarben sollten sich im Büro und Schauraum widerspiegeln.

Normalerweise bin ich ja skeptisch Möbel im Internet zu kaufen. Aber die Auswahl bei www.klassiker-direkt.de war genau das was wir für die Neugestaltung unseres Büros gesucht haben.

Nach ein paar Emails und Telefonaten war für uns die Sache klar – mit Herrn Wastl und Frau Fell möchten wir zusammenarbeiten. Trotz mehreren Planänderungen per Email und Telefon war Frau Fell immer freundlich und zuvorkommend. Und überaus erfreulich – es war immer jemand telefonisch erreichbar und auf Emails wurde rasch geantwortet.

Über den günstigen Preis waren wir mehr als überrascht. Ich hätte mit viel mehr gerechnet, da wir wissen was unsere heimischen Tischler für solche Möbel berechnen. Die Lieferzeit wurde mit 4 Wochen avisiert. Die Möbel wurden zum vereinbarten Termin geliefert und von einem Handwerkerteam innerhalb weniger Stunden vor Ort aufgebaut. Sonderwünsche (Löcher für Steckdosen) wurden gerne erfüllt.

Fazit: Klassiker-Direkt ist vertrauenswürdig (das ist heutzutage sehr wichtig), saubere Arbeit und gute Qualität zum überraschend günstigen Preis. Ich muss ehrlich gestehen – einen Internetshop mit 100% 5-Stern-Bewertung habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Da hat jemand alles richtig gemacht. Aber diese positiven Bewertungen decken sich mit unseren Erfahrungen mit der Firma Klassiker-Direkt .

Hier ein paar Fotos von unserem neuen Büro mit Schreibtisch und Lounge-Garnitur:

Pendelleuchten von SLV, Schreibtischleuchte Artemide Tolomeo Tavolo.
Das Schreibtisch- und Möbelsystem „Ogi Y“ von der Firma .mdd war optisch frisch und zudem sehr preiswert. Das System bietet für Kabel genügend Stauraum unter dem Tisch und vielfältige Farb- und Oberflächenoptionen.
Wir wollten eine große weiße Schreibtischfläche, daher kombinierten wir verschiedene Schreibtische, Sideboards und Rollcontainer.
Die grünen Abtrennungen bringen Farbe ins Büro und schlucken auch etwas Schall. Zudem hat jeder Mitarbeiter dadurch ein wenige „Privatspähre“. Hier hat man zwischen vielen verschiedenen Stoffen, Farben und Ausführungen wählen können.
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Der Schreibtisch ist nun sauber und aufgeräumt. Alle Kabel schön versteckt. Dazu werden diese Kabelausslässe angeboten. Darunter befinden sich Gitterkörbe um Kabel und Netzteile optisch aufgeräumt unterbringen zu können.
Der Blick vom Schreibtisch auf die Lounge Stühle FLEXI von LD Seating (auch von www.klassiker-direkt.de gekauft), Tisch PEBBLE von Bonaldo und ein kiwigrüner Teppich von home24.de. Die Pflanze links im Bild wird noch ersetzt – sobald wir etwas passendes finden. Die Schreibtischstühle wurden mit Silikonrollen ergänzt, somit entfallen die Bodenschutzmatten.
Auf einen der Lounge-Stühle haben wir von www.klassiker-direkt.de ein schwenkbares Tablet mitbestellt.
Das Büro wurde natürlich vorher ausgeräumt, die Wände neu gestrichen und der Boden mit dem Kärcher Hartbodenreiniger gereinigt. Dort wo der Teppich lag, ist der Boden noch dunkel. Wir hoffen, dass sich das mit der Zeit etwas angleicht.
Das Büro hat ca. 30 m2. Die Fensterfront ist 3 Meter hoch. Deckenleuchten werden in den nächsten Wochen noch erneuert.

Bezugsquellen/Marken:
Schreibtische und Sideboards: www.klassiker-direkt.de
Lounge-Stühle: www.klassiker-direkt.de
Lounge-Tisch: Pebble von Bonaldo
Teppich: home24.de

Wohnen im Sommer 2021

Heute wurde der Wohnraum wieder einmal tip top gestylt. Das geschieht zwar öfter, aber diesmal noch etwas gründlicher als sonst. Warum, das verraten wir Euch in einem nächsten Beitrag ;-).

Die Gelegenheit und der optimale Sonnenstand wurde natürlich genutzt um schöne Fotos zu schießen.

Der Wohnbereich mit den Oota Couchtischen von Walter Knoll. Teppich von Lois De Poortere, Sofa „Leandra“ von Möbel Leiner, Bodenleuchte Ballons von Brokis, Stehleuchte Twiggy von Foscarini.
Sideboard von Spectral, Menu – Échasse Vase und folded Vase, Urlaubsfoto vom PARKROYAL Pickering in Singapur auf Leinwand.
Beistelltisch Duffy von Bonaldo
Esstisch „Long Island Table“ von Rimadesio. Stühle Indy T-10 von Cattelan Italia, Küche von Regina Plaza, Leuchte Big Bang von Foscarini.

Terrasse nach 2 Jahren wieder einmal ölen

Das letzte Jahr fanden wir irgendwie keine Zeit die Terrasse zu ölen. Klingt irgendwie ironisch, weil ja wegen Corona so viel Zeit übrig war. Aber entweder passte das Wetter nicht oder wir hatten keine Lust.

Dieses Jahr haben wir aber alle 90m2 wieder geölt.

Diesmal haben wir nicht das klare Terrassenöl vom Holzlieferanten verwendet, sondern das Xyladekor Bankirai-Öl. Dies enthält bräunliche Farbpigmente. Wir finden es sieht so besser aus als zu rötlich.

Mit der Osmo Terrassenstreichbürste mit Stiel ging das ölen rasch von der Hand. Besser als auf den Knien mit kleinen Pinseln herumzuwerkeln .

Der Blick vom Wohnzimmer auf die Terrasse mit dem eingelassenen Edelstahlpool. Heute dürfen wir leider noch nicht drauf gehen. Braucht 24 Stunden bis es trocken ist. Aber am Abend stellen wir dann die Terrassenmöbel schon wieder drauf und das Wochenende können wir die Terrasse bereits wieder ganz normal nutzen.

Auch die kleine Ostterrasse wurde geölt. Hier steht der Griller und eine Esstischgarnitur.

Hier zum Vergleich oben geölt, unten ungeölt.

Ligusterhecke 2016 vs. 2021

Heute möchten wir Euch die Entwicklung unserer Ligusterhecke von 2016 bis heute zeigen. Ich habe die selben Aufnahmen wie vor 5 Jahren gemacht – so ungefähr vom selben Blickwinkel.

Die wurzelnackten Ligusterpflänzchen im Mai 2016 bei der Anlieferung durch den Paketdienst. Insgesamt 300 dieser Pflänzchen haben wir ausgesetzt.

Die Südwestecke mit einer frisch gepflanzten Robinie 2016. Am Foto von 2021 wurde sie wegen der gewaltigen Krone massiv zurückgeschnitten und ist nun erst wieder beim Austrieb. In einem Monat ist die Krone wieder voll und rund.

Das ist der Blick Richtung Süden. Die Terrasse und der Untergrund für den Rollrasen waren da gerade von uns in mühsamer Handarbeit fertiggestellt worden. Die ganze Länge von 50 Metern wurden die Ligusterpflänzchen ausgesetzt.

Der Blick Richtung Norden. Die kleine Erdfläche wurde dann auch noch mit Steinen bedeckt und bepflanzt. Der rote Ahorn überlebte dort wegen einem Pilzbefall leider nicht, daher haben wir nach vielen Versuchen nun eine Weide dort stehen. Den Mast der Hochspannungsleitung sieht man inzwischen nicht mehr.

Der Blick über die Mauer auf den erhöhten Nutzgarten für Gemüse, Kräuter und Beerenstauden war 2016 noch ungehindert. Der Kompost und die Wärmepumpe für den Pool waren noch direkt zu sehen. 2021 sieht man nicht mehr rauf.

Das Foto hat zwar nichts mit der Hecke zu tun, wurde aber zum selben Zeitpunkt aufgenommen. Da wurden die Dielen glaube ich noch nicht gestrichen. Also ganz neu. Da wir 2020 die Terrasse erstmalig nicht geölt hatten und 2021 noch nicht das richtige Wetter dafür war, ist die Terrasse aktuell grau. Das wird sich aber in den nächsten Wochen ändern wenn wir wieder ölen. Das Vergrauen war ein Versuch, aber wir haben festgestellt, dass wir das nicht so haben wollen.

Hoch hinaus

Sehr häufig fragen unsere Blog- und Hausbesucher nach der freitragenden Treppe und wie das ganze hält oder wie die Treppe montiert wurde. Im heutigen Blogbeitrag möchte ich Euch einiges von der Planung bis zur Endmontage zeigen.

Auch wenn der Stiegenbauer (LiebBauWeiz) versicherte, dass die Treppen auch in Ziegelwänden installiert werden können, gingen wir auf Nummer sicher und planten an dieser Stelle eine Stahlbetonwand extra für die Treppen.

Nach dem Innenputz wurde die Wand vermessen und für jede Stufe wurden jeweils drei Löcher gebohrt. Die unterste Stufe befindet sich bei uns im Ziegel, alle andere im Stahlbeton. Auch nach 10 Jahren ist die untereste Stufe genau so stramm wie die Stufen in der Stahlbetonwand.

Mit dieser Schablone wurden die Löcher für die Stahlunterkonstruktion angezeichnet und dann mit einem Kernbohrer gebohrt.

Für den Anfang wurden lediglich die Stahlträger eingeklebt und Bauhölzer als Übergangstreppen angeschraubt.

Jede Stufe wurde zweimal eingeklebt und zusätzlich mit einem Wanddübel verschraubt.

Erst kurz vor dem Verlegen des Parkettbodens wurden die Stufen montiert. Diese bestehen aus einem Oberteil der aufgelegt und geschraubt wird und einer Blende auf der Unterseite. Die Holzfarbe haben wir anhand von Mustern so ausgewählt, dass diese zum Parkett passt.

Die Glasbrüstung im Treppenhaus und auf der letzten Stufe wurde mittels U-Profilen aus Stahl und Holz fixiert.

Auch wenn sich jeder eine freitragende Treppe ohne Geländer wünscht – das bekommt man in unseren Breiten nicht genehmigt. Ist auch gut so. Heute könnte ich es mir ohne Geländer nicht vorstellen.

Das Glasgeländer verbindet zudem noch jede Stufe mit der anderen, was das Schwingungsverhalten der einzelnen Treppen abschwächt. Also ist die Treppe in sich schwingungsfreier.

Bezugsquelle: LiebBauWeiz
Preis: ca. 13.000 Euro (2010)

ein Architektenhaus entsteht

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