WhiteCube im TV

Normal wohnen kann jeder, wunderbar anders wohnen ist eine Frage der Ideen. Unsere Expertenjury aus Architekten, Maklern und Einrichtungsprofis ist unterwegs, um sich in jeder Folge drei außergewöhnliche Domizile präsentieren zu lassen – vom umgebauten winzigen Futtersilo, originellen Tiny House bis hin zum schwimmenden Fachwerkhaus. Das Objekt, das die Jury am meisten fasziniert, wird mit einem Preisgeld für die kreativen Bewohner belohnt
(Quelle: https://www.rtl.de/sendungen/wunderbar-anders-wohnen-10336257.html)

Diese interessante Häuser-Sendung mit mehreren Folgen ab 18. Oktober auf RTL solltet Ihr nicht verpassen, denn auch unser WhiteCube ist in einer Folge mit dabei.

Hier ein paar Fotos vom WhiteCube Innenraum vor dem Drehtag.

Herbststimmung

Vor unserer Gartenparty am 29. August 2021 haben wir noch ein paar Fotos vom Garten und Haus geschossen. Leider war das Wetter alles andere als sommerlich. Aber zumindest der September begann spätsommerlich. Der September ist auch immer die schönste Zeit im Garten. Es ist noch alles wunderschön grün, alle Pflanzen haben das maximum erreicht und es ist nicht mehr so heiß.

Blick vom Garagen-Hintereingang im Norden Richtung Hauptterrasse im Südwesten. Links sieht man Felsenbirnen in Eternit-Töpfen. Die 4 Bäume auf dem Rasenstück sind Kugelakazien. Die ganz hinten sieht deswegen so „hell“ aus, weil diese im Frühjahr einen Radikalschnitt erhielt.

Auf den Fotos sieht man die noch ungeschnittene Liguster-Hecke.

Foto von der Süd-Ost Ecke unseres Grundstücks aufgenommen. Der Pool wird noch bis Mitte/Ende September auf 30 Grad geheizt. Damit das Wasser nicht auskühlt, wird es in der Nacht oder bei Schlechtwetter mit einer Unterflur-Schwimmabdeckung abgedeckt.
Die kleine Ostterrrasse bietet einen windgeschützten Rückzugsort und Schutz vor der prallen Nachmittagssonne. Hier wird auch oft gegrillt.
Wohnzimmer mit Couch „Leandra“ von Möbel Leiner, Couchtische „Oota“ von Walter Knoll, Teppich von Le Porteere. Beistelltisch von Bonaldo, Marmor-Verbindungstisch Eigenkreation, Lampe „Twiggy“ von Fosscarini. Bodenleuchte „Balloons“ von Brokis.

Büro und Schauraum

Der Juli und August standen ganz im Zeichen von Erneuerung. Erneuert wurde die komplette Büroeinrichtung. Die „Einrichtung“ bisher bestand aus IKEA Regalen und älteren Schreibtischen von Interio. Diese hatten wir bereits in unserem Geschäftslokal und die wurden einfach provisorisch im Whitcube aufgebaut.

Parallel mit der Erneuerung unseres Firmenlogos wurde nun auch unser Büro und Schauraum erneuert. Die neuen Firmenfarben sollten sich im Büro und Schauraum widerspiegeln.

Normalerweise bin ich ja skeptisch Möbel im Internet zu kaufen. Aber die Auswahl bei www.klassiker-direkt.de war genau das was wir für die Neugestaltung unseres Büros gesucht haben.

Nach ein paar Emails und Telefonaten war für uns die Sache klar – mit Herrn Wastl und Frau Fell möchten wir zusammenarbeiten. Trotz mehreren Planänderungen per Email und Telefon war Frau Fell immer freundlich und zuvorkommend. Und überaus erfreulich – es war immer jemand telefonisch erreichbar und auf Emails wurde rasch geantwortet.

Über den günstigen Preis waren wir mehr als überrascht. Ich hätte mit viel mehr gerechnet, da wir wissen was unsere heimischen Tischler für solche Möbel berechnen. Die Lieferzeit wurde mit 4 Wochen avisiert. Die Möbel wurden zum vereinbarten Termin geliefert und von einem Handwerkerteam innerhalb weniger Stunden vor Ort aufgebaut. Sonderwünsche (Löcher für Steckdosen) wurden gerne erfüllt.

Fazit: Klassiker-Direkt ist vertrauenswürdig (das ist heutzutage sehr wichtig), saubere Arbeit und gute Qualität zum überraschend günstigen Preis. Ich muss ehrlich gestehen – einen Internetshop mit 100% 5-Stern-Bewertung habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Da hat jemand alles richtig gemacht. Aber diese positiven Bewertungen decken sich mit unseren Erfahrungen mit der Firma Klassiker-Direkt .

Hier ein paar Fotos von unserem neuen Büro mit Schreibtisch und Lounge-Garnitur:

Pendelleuchten von SLV, Schreibtischleuchte Artemide Tolomeo Tavolo.
Das Schreibtisch- und Möbelsystem „Ogi Y“ von der Firma .mdd war optisch frisch und zudem sehr preiswert. Das System bietet für Kabel genügend Stauraum unter dem Tisch und vielfältige Farb- und Oberflächenoptionen.
Wir wollten eine große weiße Schreibtischfläche, daher kombinierten wir verschiedene Schreibtische, Sideboards und Rollcontainer.
Die grünen Abtrennungen bringen Farbe ins Büro und schlucken auch etwas Schall. Zudem hat jeder Mitarbeiter dadurch ein wenige „Privatspähre“. Hier hat man zwischen vielen verschiedenen Stoffen, Farben und Ausführungen wählen können.
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Der Schreibtisch ist nun sauber und aufgeräumt. Alle Kabel schön versteckt. Dazu werden diese Kabelausslässe angeboten. Darunter befinden sich Gitterkörbe um Kabel und Netzteile optisch aufgeräumt unterbringen zu können.
Der Blick vom Schreibtisch auf die Lounge Stühle FLEXI von LD Seating (auch von www.klassiker-direkt.de gekauft), Tisch PEBBLE von Bonaldo und ein kiwigrüner Teppich von home24.de. Die Pflanze links im Bild wird noch ersetzt – sobald wir etwas passendes finden. Die Schreibtischstühle wurden mit Silikonrollen ergänzt, somit entfallen die Bodenschutzmatten.
Auf einen der Lounge-Stühle haben wir von www.klassiker-direkt.de ein schwenkbares Tablet mitbestellt.
Das Büro wurde natürlich vorher ausgeräumt, die Wände neu gestrichen und der Boden mit dem Kärcher Hartbodenreiniger gereinigt. Dort wo der Teppich lag, ist der Boden noch dunkel. Wir hoffen, dass sich das mit der Zeit etwas angleicht.
Das Büro hat ca. 30 m2. Die Fensterfront ist 3 Meter hoch. Deckenleuchten werden in den nächsten Wochen noch erneuert.

Bezugsquellen/Marken:
Schreibtische und Sideboards: www.klassiker-direkt.de
Lounge-Stühle: www.klassiker-direkt.de
Lounge-Tisch: Pebble von Bonaldo
Teppich: home24.de

Wohnen im Sommer 2021

Heute wurde der Wohnraum wieder einmal tip top gestylt. Das geschieht zwar öfter, aber diesmal noch etwas gründlicher als sonst. Warum, das verraten wir Euch in einem nächsten Beitrag ;-).

Die Gelegenheit und der optimale Sonnenstand wurde natürlich genutzt um schöne Fotos zu schießen.

Der Wohnbereich mit den Oota Couchtischen von Walter Knoll. Teppich von Lois De Poortere, Sofa „Leandra“ von Möbel Leiner, Bodenleuchte Ballons von Brokis, Stehleuchte Twiggy von Foscarini.
Sideboard von Spectral, Menu – Échasse Vase und folded Vase, Urlaubsfoto vom PARKROYAL Pickering in Singapur auf Leinwand.
Beistelltisch Duffy von Bonaldo
Esstisch „Long Island Table“ von Rimadesio. Stühle Indy T-10 von Cattelan Italia, Küche von Regina Plaza, Leuchte Big Bang von Foscarini.

Terrasse nach 2 Jahren wieder einmal ölen

Das letzte Jahr fanden wir irgendwie keine Zeit die Terrasse zu ölen. Klingt irgendwie ironisch, weil ja wegen Corona so viel Zeit übrig war. Aber entweder passte das Wetter nicht oder wir hatten keine Lust.

Dieses Jahr haben wir aber alle 90m2 wieder geölt.

Diesmal haben wir nicht das klare Terrassenöl vom Holzlieferanten verwendet, sondern das Xyladekor Bankirai-Öl. Dies enthält bräunliche Farbpigmente. Wir finden es sieht so besser aus als zu rötlich.

Mit der Osmo Terrassenstreichbürste mit Stiel ging das ölen rasch von der Hand. Besser als auf den Knien mit kleinen Pinseln herumzuwerkeln .

Der Blick vom Wohnzimmer auf die Terrasse mit dem eingelassenen Edelstahlpool. Heute dürfen wir leider noch nicht drauf gehen. Braucht 24 Stunden bis es trocken ist. Aber am Abend stellen wir dann die Terrassenmöbel schon wieder drauf und das Wochenende können wir die Terrasse bereits wieder ganz normal nutzen.

Auch die kleine Ostterrasse wurde geölt. Hier steht der Griller und eine Esstischgarnitur.

Hier zum Vergleich oben geölt, unten ungeölt.

Ligusterhecke 2016 vs. 2021

Heute möchten wir Euch die Entwicklung unserer Ligusterhecke von 2016 bis heute zeigen. Ich habe die selben Aufnahmen wie vor 5 Jahren gemacht – so ungefähr vom selben Blickwinkel.

Die wurzelnackten Ligusterpflänzchen im Mai 2016 bei der Anlieferung durch den Paketdienst. Insgesamt 300 dieser Pflänzchen haben wir ausgesetzt.

Die Südwestecke mit einer frisch gepflanzten Robinie 2016. Am Foto von 2021 wurde sie wegen der gewaltigen Krone massiv zurückgeschnitten und ist nun erst wieder beim Austrieb. In einem Monat ist die Krone wieder voll und rund.

Das ist der Blick Richtung Süden. Die Terrasse und der Untergrund für den Rollrasen waren da gerade von uns in mühsamer Handarbeit fertiggestellt worden. Die ganze Länge von 50 Metern wurden die Ligusterpflänzchen ausgesetzt.

Der Blick Richtung Norden. Die kleine Erdfläche wurde dann auch noch mit Steinen bedeckt und bepflanzt. Der rote Ahorn überlebte dort wegen einem Pilzbefall leider nicht, daher haben wir nach vielen Versuchen nun eine Weide dort stehen. Den Mast der Hochspannungsleitung sieht man inzwischen nicht mehr.

Der Blick über die Mauer auf den erhöhten Nutzgarten für Gemüse, Kräuter und Beerenstauden war 2016 noch ungehindert. Der Kompost und die Wärmepumpe für den Pool waren noch direkt zu sehen. 2021 sieht man nicht mehr rauf.

Das Foto hat zwar nichts mit der Hecke zu tun, wurde aber zum selben Zeitpunkt aufgenommen. Da wurden die Dielen glaube ich noch nicht gestrichen. Also ganz neu. Da wir 2020 die Terrasse erstmalig nicht geölt hatten und 2021 noch nicht das richtige Wetter dafür war, ist die Terrasse aktuell grau. Das wird sich aber in den nächsten Wochen ändern wenn wir wieder ölen. Das Vergrauen war ein Versuch, aber wir haben festgestellt, dass wir das nicht so haben wollen.

Hoch hinaus

Sehr häufig fragen unsere Blog- und Hausbesucher nach der freitragenden Treppe und wie das ganze hält oder wie die Treppe montiert wurde. Im heutigen Blogbeitrag möchte ich Euch einiges von der Planung bis zur Endmontage zeigen.

Auch wenn der Stiegenbauer (LiebBauWeiz) versicherte, dass die Treppen auch in Ziegelwänden installiert werden können, gingen wir auf Nummer sicher und planten an dieser Stelle eine Stahlbetonwand extra für die Treppen.

Nach dem Innenputz wurde die Wand vermessen und für jede Stufe wurden jeweils drei Löcher gebohrt. Die unterste Stufe befindet sich bei uns im Ziegel, alle andere im Stahlbeton. Auch nach 10 Jahren ist die untereste Stufe genau so stramm wie die Stufen in der Stahlbetonwand.

Mit dieser Schablone wurden die Löcher für die Stahlunterkonstruktion angezeichnet und dann mit einem Kernbohrer gebohrt.

Für den Anfang wurden lediglich die Stahlträger eingeklebt und Bauhölzer als Übergangstreppen angeschraubt.

Jede Stufe wurde zweimal eingeklebt und zusätzlich mit einem Wanddübel verschraubt.

Erst kurz vor dem Verlegen des Parkettbodens wurden die Stufen montiert. Diese bestehen aus einem Oberteil der aufgelegt und geschraubt wird und einer Blende auf der Unterseite. Die Holzfarbe haben wir anhand von Mustern so ausgewählt, dass diese zum Parkett passt.

Die Glasbrüstung im Treppenhaus und auf der letzten Stufe wurde mittels U-Profilen aus Stahl und Holz fixiert.

Auch wenn sich jeder eine freitragende Treppe ohne Geländer wünscht – das bekommt man in unseren Breiten nicht genehmigt. Ist auch gut so. Heute könnte ich es mir ohne Geländer nicht vorstellen.

Das Glasgeländer verbindet zudem noch jede Stufe mit der anderen, was das Schwingungsverhalten der einzelnen Treppen abschwächt. Also ist die Treppe in sich schwingungsfreier.

Bezugsquelle: LiebBauWeiz
Preis: ca. 13.000 Euro (2010)

Fußboden und Randleisten

Die Entscheidung für einen dunklen Parkettboden war schon während der Planung rasch gefällt. Das Holz nennt sich „Landhausdiele Achateiche 4000“ und ist von HARO. Wir benötigten ca. 230 m2 Parkettböden – daher haben wir uns für ein einigermaßen preiswertes Parkett entschieden. Wir haben es nicht bereut.

Mein Schwager hat mit uns den Boden gelegt. Daher konnten wir auch auf Dehnungsfugen mitten im Wohnzimmer verzichten und auch die Übergänge zu den Fliesen und den einzelnen Räumen konnten so gemacht werden wie wir das wollten. Die Übergänge von Fliesen zu Parkett wurden mit einer Schlüterschiene und dunklem Acryl umgesetzt. Die Verbindung von zwei Räumen (unter der Tür) ist ebenfalls mit dunklem Acryl. Bei der Planung wurden die Höhen von Estrich und Terrassentür bereits so berechnet, dass ein fast nahtloser Übergang zur Terrasse entstand.

Schon während der Rohbauzeit fragte uns der Architekt ob wir lieber Randleisten in Wandfarbe oder Randleisten in Bodenfarbe hätten und wie wir uns die Randleisten im Badezimmer und im Vorzimmer vorstellten, wo ja Fliesen verlegt werden. Irgendwie gefiel uns das nicht ganz so. Holzleisten auf Fliesenboden passte nicht und verschiedenen Randleisten in verschiedenen Bereichen war auch nicht das Wahre.

Da hatte der Architekt die Idee von Aluminium-Randleisten. Also besorgte ich im Bauhaus ein 1-Meter Aluprofil und testete wie das in etwas aussehen könnte. Und es gefiel uns auf Anhieb. Somit bestellten wir bei einem ortsansässigen Metallbauer jede Menge Aluminiumprofile in 6 Metern Länge. Diese mussten dann noch per Spedition zum Eloxieren geschickt werden und wurden pünktlich vor dem Verlegen des Parketts angeliefert.

Mein Schwager und ich haben die Randleisten auf Gährung geschnitten und an die Wand geklebt. Das war eine kleinteilige Arbeit – die sich aber gelohnt hat. Mein Schwager meinte „das mach ich sicher kein zweites Mal ;-)“.

Die zahlreichen 6 Meter langen Aluminium L-Profile wurden von einer Spedition angeliefert.

Edelstahl Schaltpult für den Pool

Heute habe ich unser stylisches Edelstahl-Schaltpult für den Pool fertiggestellt. Damit können wir direkt beim Pool die Abdeckung auf und zu machen, das Licht einschalten und die Luftsprudelmassage starten.

Die 4 Funktionen konnten wir bisher entweder über eine 4-Kanal Funkfernbedienung, über ein Smartphone oder über die selbstgeschriebene Poolsteuerung am Windows-Tablet steuern. Dies funktioniert auch alles einwandfrei, aber keines dieser Teile möchte man neben dem Pool haben (Wasser, Sonne, Chlor).

So etwas gibt es nicht fertig zu kaufen – daher haben wir alles in Eigenregie geplant und umgesetzt. Ich erkäre einmal etwas zur Technik. Vielleicht möchte das auch eine/r von Euch ähnlich nachbauen.

Begonnen hat alles mit einer Idee die ich im Kopf hatte. Also habe ich mal im Netz gesucht ob es so etwas schon gibt. Fündig wurde ich bei den Aufzugherstellern – jedoch waren die entweder zu teuer oder nicht genau das was ich wollte. Also habe ich mich mal hingesetzt und eine Skizze gezeichnet wie ich mir diese Edelstahlsäule vorstelle.

Mit dieser Skizze habe ich bei verschiedenen Stahlbauunternehmen angefragt. Von den drei Angeboten die zurückkamen waren zwei im 4-stelligen Eurobereich und nur eines im unteren 3-stelligen Eurobereich. Das preiswerte Angebot hatte sogar noch den besseren V4A Stahl dabei. Also habe ich die Säule dort bestellt. Die Produktion dauerte einige Wochen, das Ergebnis war dafür aber mehr als zufriedenstellend.

Leider gab es keine Taster mit geeigneter Gravur fertig zu kaufen. Daher habe ich einfach unbeschriftete Taster besorgt und mir von einem lokalen Werbeunternehmen mit dem Faserlaser individuell beschriften lassen. Dies war ruck-zuck gemeistert. Die Taster haben jeweils zwei Anschlüsse für die integrierte LED und zwei Anschlüsse für die Tastfunktion.

Ich wollte die Säule auf keinen Fall direkt an die vorhandene Pooltechnik anschließen. Das war mir als Laie zu gefährlich. Daher habe ich mich dazu entschlossen einfach eine Funkfernbedienung als Grundschaltung zu verwenden. Die 12 Volt Batterie wurde durch das12V Netzteil ersetzt welches gleichzeitig die Tastenbeleuchtung versorgt und an die 4 Microtaster der Funkfernbedienung wurden einfach Kabel angelötet. Somit übernehmen die 4 Taster in der Säule die Funktion der 4 Tasten auf der Funkfernbedienung.

Da das „Steuergerät“ sowieso im Pooltechnikraum montiert wird, wo sich auch der Funkempfänger befindet, gab es kein Problem mit dem Empfang.

Das Innenleben ist relativ einfach, auch wenn es vielleicht auf dem Bild etwas chaotisch aussieht. Unten im Gehäuse sieht man das 12 Volt Netzteil. Mitte rechts die Platine aus der Funkfernbedieung. Rechts am Gehäuse eine RJ45 Buchse für die Übertragung der 4 Taster (8 Leitungen). Links oben ein Schalter für die 12 Volt. Das weiße Kabel ist die 12 Volt Zuleitung zur Säule und das schwarze Kabel geht zu einer abgesicherten 230 Volt Steckdose. An der Front des wasserdichten Gehäuses befindet sich ein Voltmeter, welches bei eingeschaltetem Steuergerät die Volt anzeigt.

Ich habe mich wegen der guten Leitungsabschirmung von Cat6 Kabel dazu entschieden die Taster-Signalleitungen über ein Cat6 Ethernet-Kabel zu führen. In der Säule befindet sich ebenfalls eine RJ45 Ethernet-Buchse. Die 12 Volt sind über ein normale Kabel von der Steuereinheit bis zur Säule geführt und können ebenfall an beiden Seiten mit einem Stecker getrennt werden. Somit kann man die Säule jederzeit abbauen, falls erforderlich.

Hier ein Funktionsvideo bei Nacht:

Eingang

Jeder Gast oder Kunde der bereits einmal bei uns war, kennt unsere Eingangssituation. Wenn man bei uns in die Einfahrt einfährt, dann sieht man sofort den einladenden Eingang und die riesigen Glasscheiben vom Büro.

Betritt man den WhiteCube, dann erwartet den Gast ein großzügiger Vorraum. Links geht es direkt ins Büro, die zweite Wandöffnung ist die Gardarobe. Durch eine Tür gelangt man in den Wohbereich. Diese Tür besteht links und rechts aus fixen Glaselementen und in der Mitte aus einer vollen, raumhohen Tür.

Der Hocker lädt zum gemütlichen An- und Auskleiden ein und der Ficus im 60×60 Topf macht den Raum lebendiger.

Auf dem Bild vom Frühjahr sieht man die andere Seite der Tür im geschlossenen Zustand. Kunden sehen dadurch nur indirekt in den Wohnbereich.

Von Außen sieht man die raumhohe Fixverglasung des Vorraumes. Dadurch strömt immer viel Licht herein und er wirkt dadurch auch sehr einladend.

In einer Collage von 2010 (Jahr des Einzuges) sieht man, dass wir da noch keine Tür zwischen Vorraum und Wohnbereich hatten. Diese war zwar geplant (Fussbodenheizungsrohre entsprechend verlegt), aber aus Kostengründen noch nicht montiert.

Wir feiern gerne

Wir feiern gerne mit Freunden und Familie. Dabei muss es nicht einmal einen Anlass geben. Gemütlich beieinandersitzen, gut essen und natürlich den Pool genießen.

Der Esstisch „Long Island“ von Rimadesio bietet 10 Freunden genügend Platz. Wir haben uns für die extra große 320cm Version entschieden.

Im Garten lässt es sich auf der Rößhult Garnitur und auf den Bauhaus Liegen unter dem Glatz Schirm gemütlich entspannen.

Ein Blick auf Treppe, Essbereich und Wohnzimmer. Rechts ist die Küche.

Details Edelstahlpool

Jan vom Poolforum hat angeregt ein paar Details vom Poolbau zu zeigen. Das möchte ich im heutigen Beitrag nachholen. Dabei werde ich aber ganz weit ausholen und bis zur Planung im Februar 2016 zurückgehen. Viele Bilder wurden bisher noch nie veröffentlicht. Schöne Bilder habt Ihr ja bis jetzt genügend gesehen, hier einmal Baubilder 😉

Bis Februar 2016 war außerhalb des Hauses lediglich Wiese so weit das Auge reicht. Auf zwei Seiten haben wir natürliche Wiesen so weit das Auge reicht.

Mit Fotoshop haben wir uns selbst eine Skizze gemacht wie wir uns den Pool und den Garten vorstellen. Sogar die Bäume und die Lichtplanung wurden dabei bereits miteinbezogen. Es sollte neben dem Pool auch gleich die komplette Gartensichtbetonmauer gemacht werden.

Die Ostterrasse mit dem vorgelagerten Steinbett hatten wir bereits angelegt, die musste aber leider wegen der Zuleitungen für den Pool wieder aufgegraben werden.

Einen Schacht wo die Übergabe von Strom, Wasser gemacht wird, hatte ich bereits gegraben und mit Ziegel abgedeckt.

Anfang April rollten endlich die Bagger an.

Zuerst einmal wurde der Pooltechnikraum und das Fundament für den Pool erstellt. Der Pooltechnikraum liegt ca. 50cm tiefer als der Pool. Dadurch ist der so hoch, dass man darin stehen kann.

Der im Werk fertig geschweißte Edelstahlpool wurde mit einem Kran auf die vorbereitete Bodenplatte gesetzt.

Mit Edelstahlstreben wurden die Seitenwände gegen das Fundament abgestützt. Somit kann weder Wasserdruck noch Erddruck dem Pool etwas anhaben.

Die Tage danach wurden alle Leitungen verlegt und alle Gerätschaften montiert. Der Schacht aus Schalsteinen (rechts im Bild) schützt die Zuleitungen zur Gegenschwimmanlage und lässt im Notfall den Eingriff zu. Normalerweise wird die 380Volt Pumpe dort montiert. Zwecks einfacher Wartung haben wir die Pumpe jedoch in den Technikraum verfrachtet.

Für die Luftsprudelattraktion in der Sitzbank musste ein „Luftrohr“ vom Technikraum bis zur Sitzbank verlegt werden. Damit das Wasser bei ausgeschaltetem „Heißluftfön“ nicht in den Technikschacht zurückfließt, wurde neben einem Rückstauventil noch eine Edelstahlschlaufe verlegt. Diese konnten wir komplett in der Terrasse verstecken. Normalerweise wird diese beim Einstieg angebracht und dient gleichzeitig als Einstiegshilfe. Dies wollten wir aber nicht.

Diverse Stromleitungen wurden rings um den Pool verlegt. Hier im Bild die Zuleitungen zu den LED-Streifen.

Der kleine Schacht bei der Gegenschwimmanlage wurde danach noch mit einem Deckel versehen und darauf kam Erde und Rollrasen. Im Notfall könnten wir den Rollrasen abheben und über diesen Deckel zu Wartungsarbeiten in den Schacht.

Nach und nach wurde alles wieder mit Erde aufgeschüttet und rundherum betoniert.

Die Firma BauHoch3 (sehr zu empfehlen) hat beste Arbeit geleistet. Neben den Betonarbeiten am Pool haben sie auch die komplette Garteneinfassung geschalt und betoniert. Hier am Bild sieht man den erhöhten Bereich (wird alles noch mit Erde befüllt) und den Sockel wo unsere Wärmepumpe für den Pool steht.

Ein paar Tage später wurde alles ausgeschalt und nahm schön langsam Formen an.

Nun kam ich ins Spiel und durfte in Eigenregie mit Hilfe meiner besseren Hälfte die Terrasse machen.

Das mit der Terrasse ging flott voran und machte richtig Spaß. Am folgenden Bild sieht man auch schon Teile der Gartenbewässerung.

Heute sieht das ganze so aus:

Die Technik umfasst folgende Geräte:
* Strömungspumpe für Gegenschwimmanlage
* Heißluftfön für die Luftsprudelsitzbank
* Elektrische Rollabdeckung die unter der Luftsprudelsitzbank aufgerollt ist
* UV Entkeimer
* Automatische Nachfüllanlage
* Automatische Chlor und PH- Dosierung
* Automatische Rückspülung

Bei der Bestellung des Pools hatten wir auch einen Überlaufpool im Gespräch. Leider hätte dieser um eine große Summe mehr gekostet. Die Firma Gassner Edelstahlpool hat aber einen guten Mittelweg gefunden. Einen Pool mit nur 7cm Wasserstand.

Dieser extrem niedrige Wasserstand kann durch die in der abgeschrägten Kannte weit oben integrierten Skimmer erreicht werden.

Durch die 45 Grad Poolkante wirkt der Wasserspiegel annähernd wie ein Überlaufpool. Und das zu überschaubaren Kosten.

Unter der Sitzbank befindet sich die Zuleitung für die Luft aus dem Heißluftfön und der Rohrmotor auf den die schwimmende Poolabdeckung aufgerollt wird. Im Bild noch nicht komplett angeschlossen und die Lamellen wurden noch nicht montiert.

Bei der Poolbeleuchtung haben wir aus dem Katalog von Gassner Edelstahlpool etwas ganz besonderes ausgewählt. Keine herkömmlichen runden oder viereckingen Lampen, sondern eine LED-Schiene die über die komplette Beckenseite ca. 20 cm über dem Boden verläuft.

Diese LED-Stripes der Firma Barthelme werden auch bei Kreuzfahrtschiffen zur Rundumbeleuchtung verwendet. Diese laufen mit 24 Volt und sind komplett gekapselt. Wir waren eine der ersten Kunden die dieses System installiert bekamen.

Gleich mitgekauft haben wir einen Dolphin Poolroboter. Dieser klettert bis zum Rand hoch.

Im Winter wird das Wasser bis unter die Einlaufdüsen abgelassen. Hier auf dem Bild wurde das Wasser etwas mehr abgelassen – den Grund sieht man am nächsten Foto ;-).

Das Bild wirft sicher viele Fragen auf, wenn man es das erste Mal sieht. Die Geschichte dahinter ist aber schnell erzählt. Wir hatten den Napoleon Gasgriller auf der Terrasse stehen und natürlich hatten wir die Räderbremsen blockiert. Bei einem der sehr heftigen Winterstürme, die bei uns immer von Nordwest mit bis zu 120 kmh kommen, dürfte es eine Tür aufgerissen haben und diese hat dann wie ein Segel gewirkt und den kompletten Griller an der Wohnzimmerscheibe vorbei direkt in den Pool katapultiert. Ihr könnt Euch sicher unsere Gesichter vorstellen als wir jeder mit einem Teller Bohnengulasch am Sofa vor dem Fernseher saßen und auf einmal der Griller wie im Zeichentrickfilm an uns vorbeirauschte.

Dem Griller und dem Pool ist nichts passiert. Der Griller wurde aus dem 1 Grad kaltem Wasser geholt und ist von selbst wieder getrocknet. Er funktioniert heute nach 3 Jahren immer noch einwandfrei.

Hier findet Ihr ein paar Videos zum Thema Pool. Die selbstgeschriebene Poolsteuerung, die Poolreinigung im Frühjahr als Timelaps und ein Video von der Funktion der Poolabdeckung. Die Luftsprudelbank und das LED-Licht sind im Video zur Poolsteuerung in Aktion zu sehen.

Aktuelle Poolfotos findet Ihr in diesem Beitrag:

Wohnzimmer

Unser Wohnzimmer in einigen Bildern. Die Garnitur ist vom Leiner, die beiden Couchtische von Knoll, der Teppich von einem Onlineshop und der Marmortisch zwischen der Garnitur eine Eigenanfertigung.

Auf den meisten Bildern sieht man noch den „alten“ Teppich von IKEA. Ganz unten könnt Ihr den neuen Teppich sehen. Den haben wir im vergangenen Winter neu bekommen.

Die Leuchte ist von einem böhmischen Designer – „Ballons“ von Brokis.

Auf dem letzten Foto sieht man den neuen Teppich. Die Messingfarbigen Einschlüsse passen optimal zur Deko.

Abendstimmungen

Gerade zur Dämmerung und in der Nacht zeigt sich unser Whitecube von seiner gemütlichsten Seite. Die Aussenbeleuchtung und die Poolbeleuchtung zaubern Lichtspiele in den Garten und vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit.

Die drei Felsenbirnen in den Eternittöpfen werden jeweils mit einem Spot beleuchtet. Besonders schön ist das zur Blütezeit im Frühling.

Aber auch der frühe Morgen hat seine Schönheit. Wenn die Morgensonne das Wohnzimmer erhellt, ist das Aufwachen bei einer Tasse Kaffee ein Genuss.

Leseecke und Wandbespannung

Letzten Winter haben wir uns einer weiteren Baustelle im Whitecube angenommen. Unser Treppenhaus. Leider gab es an den beiden äusseren Wänden Risse die, auch wenn man sie ausbessert, immer wieder kommen.

Im Shanghai-Urlaub letztes Jahr haben wir in einem Hotel zufällig genau die Wandbespannung gesehen die uns gefällt. Etwas recherchiert und dann ein lokales Unternehmen mit der Montage beauftragt.

Zuerst wurden Kunststoffklemmschinen an die Wände geschraubt und danach die Textilbespannung eingeklemmt.

Die Wandbespannung schluckt einerseits Schall und sieht andererseits nicht so kalt aus wie eine weisse Wand.

Die Details wurden auch schön ausgearbeitet.

Im Treppenhaus haben wir unsere Leseecke untergebracht. Ein lauschiger Rückzugsort mit unseren Lieblingsbüchern.

Zum Frühstückskaffee im Kochbuch oder in der Hauszeitschrift schmökern.

Die Lichtstimmungen variieren je nach Tageszeit.

Das Bücherregal „nautilus“ von Cattellan italia besteht aus zwei Einzelsegmenten mit je 1×1 Meter. Davon haben wir auch vier Stück in der Küche stehen. Besichtigt und bestellt in unserem Lieblingsmöbelhaus in Udine.

Das grossformatige Bild wurde in Shanghai mit dem Smartphone geschossen. Einen Ausschnitt davon haben wir auf eine Leinwand drucken lassen.

Kleine Ostterrasse

2015 hatten wir rund um unser Haus noch wilde Steppe. Weder Zaun noch Pool oder sonstwas. Wir wollten aber etwas tun und deshalb haben wir uns überlegt einmal die kleine Ostterrasse zu machen.

Einerseits konnte ich da ausprobieren ob ich selbst überhaupt Terrassendielen in der von uns gewünschten Verarbeitungsqualität verlegen kann und andererseits wollten wir endlich draußen eine Sitzgelegenheit haben.

Wir haben uns für die Holzart IPE (auch Diamantnuss genannt) entschieden. Von der Firma Wohngesund haben wir den Unterbau aus verstellbaren Kunststofffüßen hergestellt. Darauf kam ein Unterbau ebenfalls aus IPE Holz. Da die Terrasse 3×3 Meter groß ist, hatten wir gleich 320cm Dielen gekauft. So musste ich hier kein einziges Brett schneiden.

Die Dachrinne habe ich rund ausgeschnitten. Bei dem harten Holz hat sich die Stichsäge sehr schwer getan.

Natürlich musste auch eine neue Sitzgarnitur her. Den Gartenbereich davor (nur das Eck) haben wir auch gleich mit Steinplatten und Steinen gestaltet und ein paar Pflanzen gesetzt. Ein Sonnenschirm wurde auch gleich montiert.

Ein aktuelles Foto von 2020. Hier wurde der Schirm (war mittlerweile kaputt und ausgeblichen) durch ein Sonnensegel von Amazon ersetzt.

Direkt vom Gästezimmer gelangt man auf die kuschelige Ostterrasse. Hier steht auch unser Griller.

Das IPE Terrassenholz ist sehr robust und könnte auch ohne es zu ölen verwendet werden. Es gefällt uns aber vergraut nicht. Deshalb werden alle Terrassen einmal im Jahr gereinigt und geölt. Dabei kommt die Kärcher Bodenbürste zum Einsatz. Diese entfernt den gröbsten Schmutz. Entgrauer haben wir bis jetzt nie verwendet.

Nach dem ölen erstrahlt das Holz wieder in neuem Glanz und die natürliche rötliche Holzfarbe kommt zum Vorschein.

ein Architektenhaus entsteht