Edelstahl Schaltpult für den Pool

Heute habe ich unser stylisches Edelstahl-Schaltpult für den Pool fertiggestellt. Damit können wir direkt beim Pool die Abdeckung auf und zu machen, das Licht einschalten und die Luftsprudelmassage starten.

Die 4 Funktionen konnten wir bisher entweder über eine 4-Kanal Funkfernbedienung, über ein Smartphone oder über die selbstgeschriebene Poolsteuerung am Windows-Tablet steuern. Dies funktioniert auch alles einwandfrei, aber keines dieser Teile möchte man neben dem Pool haben (Wasser, Sonne, Chlor).

So etwas gibt es nicht fertig zu kaufen – daher haben wir alles in Eigenregie geplant und umgesetzt. Ich erkäre einmal etwas zur Technik. Vielleicht möchte das auch eine/r von Euch ähnlich nachbauen.

Begonnen hat alles mit einer Idee die ich im Kopf hatte. Also habe ich mal im Netz gesucht ob es so etwas schon gibt. Fündig wurde ich bei den Aufzugherstellern – jedoch waren die entweder zu teuer oder nicht genau das was ich wollte. Also habe ich mich mal hingesetzt und eine Skizze gezeichnet wie ich mir diese Edelstahlsäule vorstelle.

Mit dieser Skizze habe ich bei verschiedenen Stahlbauunternehmen angefragt. Von den drei Angeboten die zurückkamen waren zwei im 4-stelligen Eurobereich und nur eines im unteren 3-stelligen Eurobereich. Das preiswerte Angebot hatte sogar noch den besseren V4A Stahl dabei. Also habe ich die Säule dort bestellt. Die Produktion dauerte einige Wochen, das Ergebnis war dafür aber mehr als zufriedenstellend.

Leider gab es keine Taster mit geeigneter Gravur fertig zu kaufen. Daher habe ich einfach unbeschriftete Taster besorgt und mir von einem lokalen Werbeunternehmen mit dem Faserlaser individuell beschriften lassen. Dies war ruck-zuck gemeistert. Die Taster haben jeweils zwei Anschlüsse für die integrierte LED und zwei Anschlüsse für die Tastfunktion.

Ich wollte die Säule auf keinen Fall direkt an die vorhandene Pooltechnik anschließen. Das war mir als Laie zu gefährlich. Daher habe ich mich dazu entschlossen einfach eine Funkfernbedienung als Grundschaltung zu verwenden. Die 12 Volt Batterie wurde durch das12V Netzteil ersetzt welches gleichzeitig die Tastenbeleuchtung versorgt und an die 4 Microtaster der Funkfernbedienung wurden einfach Kabel angelötet. Somit übernehmen die 4 Taster in der Säule die Funktion der 4 Tasten auf der Funkfernbedienung.

Da das „Steuergerät“ sowieso im Pooltechnikraum montiert wird, wo sich auch der Funkempfänger befindet, gab es kein Problem mit dem Empfang.

Das Innenleben ist relativ einfach, auch wenn es vielleicht auf dem Bild etwas chaotisch aussieht. Unten im Gehäuse sieht man das 12 Volt Netzteil. Mitte rechts die Platine aus der Funkfernbedieung. Rechts am Gehäuse eine RJ45 Buchse für die Übertragung der 4 Taster (8 Leitungen). Links oben ein Schalter für die 12 Volt. Das weiße Kabel ist die 12 Volt Zuleitung zur Säule und das schwarze Kabel geht zu einer abgesicherten 230 Volt Steckdose. An der Front des wasserdichten Gehäuses befindet sich ein Voltmeter, welches bei eingeschaltetem Steuergerät die Volt anzeigt.

Ich habe mich wegen der guten Leitungsabschirmung von Cat6 Kabel dazu entschieden die Taster-Signalleitungen über ein Cat6 Ethernet-Kabel zu führen. In der Säule befindet sich ebenfalls eine RJ45 Ethernet-Buchse. Die 12 Volt sind über ein normale Kabel von der Steuereinheit bis zur Säule geführt und können ebenfall an beiden Seiten mit einem Stecker getrennt werden. Somit kann man die Säule jederzeit abbauen, falls erforderlich.

Hier ein Funktionsvideo bei Nacht:

Eingang

Jeder Gast oder Kunde der bereits einmal bei uns war, kennt unsere Eingangssituation. Wenn man bei uns in die Einfahrt einfährt, dann sieht man sofort den einladenden Eingang und die riesigen Glasscheiben vom Büro.

Betritt man den WhiteCube, dann erwartet den Gast ein großzügiger Vorraum. Links geht es direkt ins Büro, die zweite Wandöffnung ist die Gardarobe. Durch eine Tür gelangt man in den Wohbereich. Diese Tür besteht links und rechts aus fixen Glaselementen und in der Mitte aus einer vollen, raumhohen Tür.

Der Hocker lädt zum gemütlichen An- und Auskleiden ein und der Ficus im 60×60 Topf macht den Raum lebendiger.

Auf dem Bild vom Frühjahr sieht man die andere Seite der Tür im geschlossenen Zustand. Kunden sehen dadurch nur indirekt in den Wohnbereich.

Von Außen sieht man die raumhohe Fixverglasung des Vorraumes. Dadurch strömt immer viel Licht herein und er wirkt dadurch auch sehr einladend.

In einer Collage von 2010 (Jahr des Einzuges) sieht man, dass wir da noch keine Tür zwischen Vorraum und Wohnbereich hatten. Diese war zwar geplant (Fussbodenheizungsrohre entsprechend verlegt), aber aus Kostengründen noch nicht montiert.

Wir feiern gerne

Wir feiern gerne mit Freunden und Familie. Dabei muss es nicht einmal einen Anlass geben. Gemütlich beieinandersitzen, gut essen und natürlich den Pool genießen.

Der Esstisch „Long Island“ von Rimadesio bietet 10 Freunden genügend Platz. Wir haben uns für die extra große 320cm Version entschieden.

Im Garten lässt es sich auf der Rößhult Garnitur und auf den Bauhaus Liegen unter dem Glatz Schirm gemütlich entspannen.

Ein Blick auf Treppe, Essbereich und Wohnzimmer. Rechts ist die Küche.

Details Edelstahlpool

Jan vom Poolforum hat angeregt ein paar Details vom Poolbau zu zeigen. Das möchte ich im heutigen Beitrag nachholen. Dabei werde ich aber ganz weit ausholen und bis zur Planung im Februar 2016 zurückgehen. Viele Bilder wurden bisher noch nie veröffentlicht. Schöne Bilder habt Ihr ja bis jetzt genügend gesehen, hier einmal Baubilder 😉

Bis Februar 2016 war außerhalb des Hauses lediglich Wiese so weit das Auge reicht. Auf zwei Seiten haben wir natürliche Wiesen so weit das Auge reicht.

Mit Fotoshop haben wir uns selbst eine Skizze gemacht wie wir uns den Pool und den Garten vorstellen. Sogar die Bäume und die Lichtplanung wurden dabei bereits miteinbezogen. Es sollte neben dem Pool auch gleich die komplette Gartensichtbetonmauer gemacht werden.

Die Ostterrasse mit dem vorgelagerten Steinbett hatten wir bereits angelegt, die musste aber leider wegen der Zuleitungen für den Pool wieder aufgegraben werden.

Einen Schacht wo die Übergabe von Strom, Wasser gemacht wird, hatte ich bereits gegraben und mit Ziegel abgedeckt.

Anfang April rollten endlich die Bagger an.

Zuerst einmal wurde der Pooltechnikraum und das Fundament für den Pool erstellt. Der Pooltechnikraum liegt ca. 50cm tiefer als der Pool. Dadurch ist der so hoch, dass man darin stehen kann.

Der im Werk fertig geschweißte Edelstahlpool wurde mit einem Kran auf die vorbereitete Bodenplatte gesetzt.

Mit Edelstahlstreben wurden die Seitenwände gegen das Fundament abgestützt. Somit kann weder Wasserdruck noch Erddruck dem Pool etwas anhaben.

Die Tage danach wurden alle Leitungen verlegt und alle Gerätschaften montiert. Der Schacht aus Schalsteinen (rechts im Bild) schützt die Zuleitungen zur Gegenschwimmanlage und lässt im Notfall den Eingriff zu. Normalerweise wird die 380Volt Pumpe dort montiert. Zwecks einfacher Wartung haben wir die Pumpe jedoch in den Technikraum verfrachtet.

Für die Luftsprudelattraktion in der Sitzbank musste ein „Luftrohr“ vom Technikraum bis zur Sitzbank verlegt werden. Damit das Wasser bei ausgeschaltetem „Heißluftfön“ nicht in den Technikschacht zurückfließt, wurde neben einem Rückstauventil noch eine Edelstahlschlaufe verlegt. Diese konnten wir komplett in der Terrasse verstecken. Normalerweise wird diese beim Einstieg angebracht und dient gleichzeitig als Einstiegshilfe. Dies wollten wir aber nicht.

Diverse Stromleitungen wurden rings um den Pool verlegt. Hier im Bild die Zuleitungen zu den LED-Streifen.

Der kleine Schacht bei der Gegenschwimmanlage wurde danach noch mit einem Deckel versehen und darauf kam Erde und Rollrasen. Im Notfall könnten wir den Rollrasen abheben und über diesen Deckel zu Wartungsarbeiten in den Schacht.

Nach und nach wurde alles wieder mit Erde aufgeschüttet und rundherum betoniert.

Die Firma BauHoch3 (sehr zu empfehlen) hat beste Arbeit geleistet. Neben den Betonarbeiten am Pool haben sie auch die komplette Garteneinfassung geschalt und betoniert. Hier am Bild sieht man den erhöhten Bereich (wird alles noch mit Erde befüllt) und den Sockel wo unsere Wärmepumpe für den Pool steht.

Ein paar Tage später wurde alles ausgeschalt und nahm schön langsam Formen an.

Nun kam ich ins Spiel und durfte in Eigenregie mit Hilfe meiner besseren Hälfte die Terrasse machen.

Das mit der Terrasse ging flott voran und machte richtig Spaß. Am folgenden Bild sieht man auch schon Teile der Gartenbewässerung.

Heute sieht das ganze so aus:

Die Technik umfasst folgende Geräte:
* Strömungspumpe für Gegenschwimmanlage
* Heißluftfön für die Luftsprudelsitzbank
* Elektrische Rollabdeckung die unter der Luftsprudelsitzbank aufgerollt ist
* UV Entkeimer
* Automatische Nachfüllanlage
* Automatische Chlor und PH- Dosierung
* Automatische Rückspülung

Bei der Bestellung des Pools hatten wir auch einen Überlaufpool im Gespräch. Leider hätte dieser um eine große Summe mehr gekostet. Die Firma Gassner Edelstahlpool hat aber einen guten Mittelweg gefunden. Einen Pool mit nur 7cm Wasserstand.

Dieser extrem niedrige Wasserstand kann durch die in der abgeschrägten Kannte weit oben integrierten Skimmer erreicht werden.

Durch die 45 Grad Poolkante wirkt der Wasserspiegel annähernd wie ein Überlaufpool. Und das zu überschaubaren Kosten.

Unter der Sitzbank befindet sich die Zuleitung für die Luft aus dem Heißluftfön und der Rohrmotor auf den die schwimmende Poolabdeckung aufgerollt wird. Im Bild noch nicht komplett angeschlossen und die Lamellen wurden noch nicht montiert.

Bei der Poolbeleuchtung haben wir aus dem Katalog von Gassner Edelstahlpool etwas ganz besonderes ausgewählt. Keine herkömmlichen runden oder viereckingen Lampen, sondern eine LED-Schiene die über die komplette Beckenseite ca. 20 cm über dem Boden verläuft.

Diese LED-Stripes der Firma Barthelme werden auch bei Kreuzfahrtschiffen zur Rundumbeleuchtung verwendet. Diese laufen mit 24 Volt und sind komplett gekapselt. Wir waren eine der ersten Kunden die dieses System installiert bekamen.

Gleich mitgekauft haben wir einen Dolphin Poolroboter. Dieser klettert bis zum Rand hoch.

Im Winter wird das Wasser bis unter die Einlaufdüsen abgelassen. Hier auf dem Bild wurde das Wasser etwas mehr abgelassen – den Grund sieht man am nächsten Foto ;-).

Das Bild wirft sicher viele Fragen auf, wenn man es das erste Mal sieht. Die Geschichte dahinter ist aber schnell erzählt. Wir hatten den Napoleon Gasgriller auf der Terrasse stehen und natürlich hatten wir die Räderbremsen blockiert. Bei einem der sehr heftigen Winterstürme, die bei uns immer von Nordwest mit bis zu 120 kmh kommen, dürfte es eine Tür aufgerissen haben und diese hat dann wie ein Segel gewirkt und den kompletten Griller an der Wohnzimmerscheibe vorbei direkt in den Pool katapultiert. Ihr könnt Euch sicher unsere Gesichter vorstellen als wir jeder mit einem Teller Bohnengulasch am Sofa vor dem Fernseher saßen und auf einmal der Griller wie im Zeichentrickfilm an uns vorbeirauschte.

Dem Griller und dem Pool ist nichts passiert. Der Griller wurde aus dem 1 Grad kaltem Wasser geholt und ist von selbst wieder getrocknet. Er funktioniert heute nach 3 Jahren immer noch einwandfrei.

Hier findet Ihr ein paar Videos zum Thema Pool. Die selbstgeschriebene Poolsteuerung, die Poolreinigung im Frühjahr als Timelaps und ein Video von der Funktion der Poolabdeckung. Die Luftsprudelbank und das LED-Licht sind im Video zur Poolsteuerung in Aktion zu sehen.

Aktuelle Poolfotos findet Ihr in diesem Beitrag:

Wohnzimmer

Unser Wohnzimmer in einigen Bildern. Die Garnitur ist vom Leiner, die beiden Couchtische von Knoll, der Teppich von einem Onlineshop und der Marmortisch zwischen der Garnitur eine Eigenanfertigung.

Auf den meisten Bildern sieht man noch den „alten“ Teppich von IKEA. Ganz unten könnt Ihr den neuen Teppich sehen. Den haben wir im vergangenen Winter neu bekommen.

Die Leuchte ist von einem böhmischen Designer – „Ballons“ von Brokis.

Auf dem letzten Foto sieht man den neuen Teppich. Die Messingfarbigen Einschlüsse passen optimal zur Deko.

Abendstimmungen

Gerade zur Dämmerung und in der Nacht zeigt sich unser Whitecube von seiner gemütlichsten Seite. Die Aussenbeleuchtung und die Poolbeleuchtung zaubern Lichtspiele in den Garten und vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit.

Die drei Felsenbirnen in den Eternittöpfen werden jeweils mit einem Spot beleuchtet. Besonders schön ist das zur Blütezeit im Frühling.

Aber auch der frühe Morgen hat seine Schönheit. Wenn die Morgensonne das Wohnzimmer erhellt, ist das Aufwachen bei einer Tasse Kaffee ein Genuss.

Leseecke und Wandbespannung

Letzten Winter haben wir uns einer weiteren Baustelle im Whitecube angenommen. Unser Treppenhaus. Leider gab es an den beiden äusseren Wänden Risse die, auch wenn man sie ausbessert, immer wieder kommen.

Im Shanghai-Urlaub letztes Jahr haben wir in einem Hotel zufällig genau die Wandbespannung gesehen die uns gefällt. Etwas recherchiert und dann ein lokales Unternehmen mit der Montage beauftragt.

Zuerst wurden Kunststoffklemmschinen an die Wände geschraubt und danach die Textilbespannung eingeklemmt.

Die Wandbespannung schluckt einerseits Schall und sieht andererseits nicht so kalt aus wie eine weisse Wand.

Die Details wurden auch schön ausgearbeitet.

Im Treppenhaus haben wir unsere Leseecke untergebracht. Ein lauschiger Rückzugsort mit unseren Lieblingsbüchern.

Zum Frühstückskaffee im Kochbuch oder in der Hauszeitschrift schmökern.

Die Lichtstimmungen variieren je nach Tageszeit.

Das Bücherregal „nautilus“ von Cattellan italia besteht aus zwei Einzelsegmenten mit je 1×1 Meter. Davon haben wir auch vier Stück in der Küche stehen. Besichtigt und bestellt in unserem Lieblingsmöbelhaus in Udine.

Das grossformatige Bild wurde in Shanghai mit dem Smartphone geschossen. Einen Ausschnitt davon haben wir auf eine Leinwand drucken lassen.

Kleine Ostterrasse

2015 hatten wir rund um unser Haus noch wilde Steppe. Weder Zaun noch Pool oder sonstwas. Wir wollten aber etwas tun und deshalb haben wir uns überlegt einmal die kleine Ostterrasse zu machen.

Einerseits konnte ich da ausprobieren ob ich selbst überhaupt Terrassendielen in der von uns gewünschten Verarbeitungsqualität verlegen kann und andererseits wollten wir endlich draußen eine Sitzgelegenheit haben.

Wir haben uns für die Holzart IPE (auch Diamantnuss genannt) entschieden. Von der Firma Wohngesund haben wir den Unterbau aus verstellbaren Kunststofffüßen hergestellt. Darauf kam ein Unterbau ebenfalls aus IPE Holz. Da die Terrasse 3×3 Meter groß ist, hatten wir gleich 320cm Dielen gekauft. So musste ich hier kein einziges Brett schneiden.

Die Dachrinne habe ich rund ausgeschnitten. Bei dem harten Holz hat sich die Stichsäge sehr schwer getan.

Natürlich musste auch eine neue Sitzgarnitur her. Den Gartenbereich davor (nur das Eck) haben wir auch gleich mit Steinplatten und Steinen gestaltet und ein paar Pflanzen gesetzt. Ein Sonnenschirm wurde auch gleich montiert.

Ein aktuelles Foto von 2020. Hier wurde der Schirm (war mittlerweile kaputt und ausgeblichen) durch ein Sonnensegel von Amazon ersetzt.

Direkt vom Gästezimmer gelangt man auf die kuschelige Ostterrasse. Hier steht auch unser Griller.

Das IPE Terrassenholz ist sehr robust und könnte auch ohne es zu ölen verwendet werden. Es gefällt uns aber vergraut nicht. Deshalb werden alle Terrassen einmal im Jahr gereinigt und geölt. Dabei kommt die Kärcher Bodenbürste zum Einsatz. Diese entfernt den gröbsten Schmutz. Entgrauer haben wir bis jetzt nie verwendet.

Nach dem ölen erstrahlt das Holz wieder in neuem Glanz und die natürliche rötliche Holzfarbe kommt zum Vorschein.

Große Westterrasse

Im Frühjahr 2016 begann die Planung für den Garten, den Pool und die Terrasse. Da ich 2015 mit der kleinen Terrasse bereits gute Erfahrungen beim Verlegen und auch beim Material hatte, haben wir uns entschlossen die Terrasse sowie den Garten in Eigenleistung zu machen (Pool, Gartenmauer und Aushub wurde extern vergeben).

Bis 2016 sah es so aus. Nur die Westterrasse betoniert, aber sonst nur Wiese rund ums Haus.

Nachdem die Firma Bauhoch3 und die Firma Gassner den Pool und den Beton rundherum fertig hatten, begannen wir mit dem Verlegen der Terrasse.

Die Waschbetonplatten auf dem Bild waren der größte Fehler den wir machen konnten. Bereits zweimal mussten wir die (gottseidank) höhenverstellbaren Plastikfüsse hochdrehen, weil darunter das Erdreich bzw. der Schotter absackte. An dieser Schmalseite war ursprünglich ein Steinfeld geplant, deshalb haben wir da nicht betonieren lassen.

Hier wurde noch nicht geölt, es hat nur geregnet. Aber nach dem Ölen siehts auch im trockenen Zustand so aus.

Nachdem die Bewässerung verlegt und 80 m3 Gartenerde von Hand verteilt wurden, gab es den ersten Anstrich mit klarem Terrassenöl.

Nach dem Verlegen des Rollrasens ölten wir die Dielen erneut. So sollten sie nun jedes Jahr nach dem ölen aussehen.

Den Einstieg in den Pooltechnikraum habe ich so gelöst:

Nach dem Winter ist das Öl weitgehend weg (durch Sonne, Wind, Regen, Eis und Schnee).

Dies ist der Grund warum man jedes Jahr zumindest einmal streichen. Hier auf den beiden Fotos wurde vorher schon mit dem Kärcher gereinigt.

Nach dem ölen.

Dort wo das Wetter weniger Einfluß hat, ist der Boden am schönsten. Wir haben bei der Planung auch bedacht, dass der Boden im Haus das selbe Niveau wie der Boden auf der Terrasse hat.

Hier ein „Versuch“ von mir aus 2019. Der rötliche Teil wurde mit der Kärcher Dreckfräse völlig von Ölrückständen (bis aufs Holz) gereinigt. Dazu brauchte ich einen halben Tag.

Der dunkle Teil wurde lediglich mit der Kärcher Bodenbürste gereinigt. Beide wurden anschließend geölt. Das rötliche gefällt mir persönlich zwar besser, aber ich kann mir nicht vorstellen das jedes Jahr auf 80m2 zu machen. Da bleiben wir lieber bei der dunklen Variante.

Hier noch ein Bild von 2017:

Dieses Jahr hatten wir irgendwie keine Lust und wenn wir Lust hatten passte das Wetter nicht. Daher wurde 2020 die Terrasse nicht geölt. Ich muss leider sagen – so möchte ich es 2021 nicht mehr haben. Uns gefällt das vergraute nicht, auch wenn es sicher auch seinen Charme hat. Ich denke aber, dass das nur eine Ausrede von Leuten ist die sich nicht jedes Jahr das Streichen antun möchten ;-).

Ethanolkamin Eigenbau und mehr

Die letzten Tage wurden weitere Infoseiten erstellt. Hier findet Ihr die Links dazu:

Ethanol Eigenbau
https://www.whitecubehome.at/?page_id=351
Bilderserie zum Bau eines kostengünsigen Ethanolkamins als Raumtrenners.

Aussführende Unternehmen
https://www.whitecubehome.at/?page_id=343
Alle Unternehmen die bei der Ausführung des Baus beteiligt waren.

Bauanleitung LED Ringlampe
https://www.whitecubehome.at/?page_id=321
Eine Designerlampe unter 100 Euro selbstgebaut – Bauanleitung.

Gemütliche Abendstimmung

Das Wetter war heute sehr wechselhaft. Sonne wechselte sich mit Wolken ab und am Abend war es schwül-warm. Ideal um ein paar Outdoor Impressionen zu knipsen.

Betonplatten im Rasen verbinden die Hauptterrasse mit der kleinen Ostterrasse.
Der Lavendel ist eine wahre Bienenweide und erfüllt den ganzen Garten mit einem betörenden Duft.
Der Mönchspfeffer in seiner Eternit-Pflanzschale. Wir versuchen einen Bonsaischnitt, auch wenn man bei einer 120cm Schale nicht unbedingt mehr von einem Bonsai sprechen kann. Die automatische Bewässerung wurde über einen dünnen Schlauch durch den Boden der Schale gelöst.
Ein schmaler Pfad führt zur Ostterrasse.
Sonnenuntergang.
Das Sonnensegel auf der Ostterrasse spendet Schatten und schützt vor Regen. 25 Euro bei Amazon.

Schrankraum

8 Jahre nach dem Einzug war der vorletzte Raum für die Möblierung dran. Unser Schrankraum. Hier stand davor lediglich ein 20 Jahre alter Schrank, ein ebenso altes Sideboard und ein Kleiderständer von IKEA.

Hier noch der alte Schrank am Tag als wir den Raum ausräumten.

Immer wieder haben wir davor in verschiedenen Einrichtungshäusern viele verschiedene Systeme angesehen. Vom günstigen Selbstbauschrank vom XXXLutz bis zum teuersten Schrankraum in einer Ausstellung in Meiland (Kurzurlaub). Nach langem hin und her haben wir uns für einen Schrankraum von Polyform entschieden.

Unser Stamm-Möbelhaus Grünbeck in Wien hat uns hier sehr gut beraten. Wir haben auch gleich unter jedem Regal eine LED-Beleuchtung eingebaut welche mit einem Bewegungsmelder automatisch eingeschaltet wird.

Roland beim Abkleben des Bodens fürs neu Ausmalen nach dem Ausräumen der alten Möbelteile.
Der Leere, ausgemalte Schrankraum. Die Einbauspots habe ich gleich nach dem Einzug selbst montiert – geben ein schönes warmes Licht.
Die Monteure von Grünbeck bauten den kompletten Schrankraum innerhalb von 2 Tagen auf. Wie immer arbeiteten die Jungs sehr sauber.
Zuerst wollten wir einen Spiegel über die komplette Wand (also an die Wand geklebt). Leider ging sich das Regalsystem um den Millimeter aus und eine Spiegelwand wäre daher ein erheblicher Aufwand gewesen. So haben wir vorerst einmal den 99 Euro IKEA Spiegel an die Wand gelehnt.
So aufgeräumt wie beim ersten Einräumen ist der Schrankraum übrigens auch heute noch. Weil alles offen liegt, wird es auch sorgfältig gefaltet ;-).
Vor den Spiegel haben wir einen schönen Teppich und einen passenden senffarbenen Pouf gelegt.

Küche und Esszimmer

Beim Einzug haben wir nur für zwei Räume neue Möbel gekauft: Küche und Badezimmer. In dieser Bilderserie möchten wir Euch die Küche und das Esszimmer vorstellen. Der über 3 Meter lange Tisch, die Lampe und die passenden Stüle kamen erst später dazu.

Irgendwie musste ich jetzt lange nach passenden Bildern suchen wo nicht gekocht oder gegessen wird ;-). Wir kochen täglich frisch und haben sehr oft viele liebe Freunde eingeladen.

Hier scheinbar die Vorbereitungen auf einen Kaffeenachmittag mit Jause.
Das Regal „nautilus“ von Cattelan kam erst im Frühling 2020 dazu. Nun haben wir endlich Platz für unsere Kochbücher. Keine Angst – das sind nicht alle. Wir haben noch ein solches Regal in unserer Leseecke im Treppenraum. Das Regal besteht eigentlich aus 4 einzelnen 1×1 Meter Elementen die beliebig hoch oder quer kombinierbar sind.
Die Gugelhupfform ist nicht nur Dekoelement, sondern wird auch aktiv für süße Verführungen genutzt.
Der „Gang“ führt beim Bücherregal and der Küche vorbei, dahinter befinden sich der Abstellraum, das WC und der Nebeneingang zum Büro.
Ein selbst entworfener Ethanolkamin bildet den Raumteiler zwischen Küche/Esszimmer und Wohnzimmer. Wobei eigentlich der ganze Raum „Wohnzimmer“ ist .Wir fühlen uns da überall wohl.
Der Tisch „long siland“ von Rimadesio mit Stühlen „indy T10“ von De Zotti Udine. Hier zu einem Weihnachtsessen dekoriert. Die Leuchte „Big Bang“ von Foscarini.
In der Küche werkelt neben einem Induktionsfeld auch ein Teppanyaki Grill. Dieser lässt sich bei Nichtverwendung mit einer Ceranabdeckung abgecken – das ergibt dann ein einheitliches optisches Bild.
Dieses Kochefeld wird selbstverständlich auch genutzt.
Die 320cm lange Granitplatte scheint fast 10 cm Dick zu sein. Jedoch ist dies eine sehr gut gemachte optische Täuschung. Der Granit ist in Fase geschnitten und eigentlich nur 24 mm dick. Wir lieben diese Oberfläche. Sie ist Säure- und Hitzebeständig und wenn man darauf schneidet werden zwar die Messer stumpf, aber dem Stein macht das nichts aus.
Für unsere Koch- und Backorgien haben wir uns einen Heißluft-Dampfgarer und einen Heißluft-Microwelle von Siemens angeschafft. Darunter jeweils eine Wärmeschublade.
Stauraum genug – auch wenn man immer mehr gebrauchen könnte 😉
Der Blick vom Treppenaufgang ins Esszimmer und Küche.
Schon wieder Freunde eingeladen? 10 Personen haben seeeehr gemütlich Platz am 320cm langen und 110cm breiten Tisch „long island table“ von Rimadesio.
Einmal im Jahr – zu Weihnachten – kommt die ganze Familie. Da wird ein zusätzlicher Tisch dazugestellt. Dann finden bis zu 15 Personen im Esszimmer Platz.
Dies ist ein älteres Bild. Da hatten wir noch den 20 Jahre alten Tisch aus unserer Wohnung. Die Stühle waren auch andere und die Lampe ebenfalls. Aber der Tisch war natürlich viel zu klein für den großen Raum.
Für Partys haben wir uns einen Flugzeug-Trolley restauriert und dieser dient bei Bedarf als fahrende Cocktail- und Getränkebar die innen und außen nutzbar ist.

Da in einer Küche auch gekocht wird und vielleicht die/der eine oder andere denkt – die kochen da eh nix, hier einige Dinge die wir so in unserer Küche zaubern und am Esstisch servieren:

Filmdreh Kinowerbung

2017 kam eine Filmproduktion auf uns zu ob wir nicht unser Haus, speziell das Badezimmer für eine Kinowerbung für einen Installateur zur Verfügung stellen möchten.

Selbstverständlich war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Projekt. Die ersten schwarz/weiß Szenen wurden im Studio gedreht, der Rest einen ganzen Tag lang in unserem Badezimmer.

Mit Kamerawagen und Schienensystem und irrsinnig viel Beleuchtung wurde der richtige Moment mit Sonne und Wolken abgewartet um die wenigen Sekunden optimal auf Film zu bannen.

Fassadenfarbe

Die am häufigsten gestellte Frage ist die nach der Fassadenfarbe. Daher möchten wir Euch an dieser Stelle alle Infos zur Farbe und zum Putz geben.

Die grobe Farbgestaltung weiß/grau hatten wir mit dem Architekten ja bereits zuvor auf den Plänen fixiert. Nachdem der Rohbau und die Fenster fertig waren kam der Architekt mit verschiedenen Farbmustern zum Aussuchen.

Wir wählten die ganz links und die ganz rechts. Die dunkle (zweite von rechts) hätte einen zu hohen Sonnenbezugswert gehabt – hätte bei starker Sonnenstrahlung durch die entstehende Hitze womöglich Falten und Blasen geworfen.
In der Nahaufnahme ein paar Tage nach der Fertigstellung der Fassade.
Die Aufschrift auf den Kübeln mit der dunklen Farbe. STOCOLOR System 2000 – Farbnummer 37302 und Körnung 1,5.
STOCOLOR System 2000 – Farbnummer 37302 – die haben wir gewählt.
Die Westseite mit der Garage (weiß) und dem Eingangsbereich/Büro (dunkler Überbau).
Das Wohnzimmer unten weiß und das Obergeschoß mit Schlafzimmer und Badezimmer dunkel.

Pool Impressions

Herzstück unseres Gartens ist unser Edelstahlpool. Hier ein paar aktuelle Fotos und Stimmungen.

Der Pool ist komplett aus Edelstahl und hat Abmessungen von 7 x 3. 5 x 1.45 Meter. Unter der Luftsprudel Sitzbank befindet sich die automatische Poolabdeckung. Eine Gegenschwimmanlage und eine durchgehende LED Beleuchtung runden das Spa-Erlebnis ab.

Der Pooltechnikraum befindet sich unter der Terrasse und ist über eine versteckte Einstiegsluke erreichbar. Die Grösse wurde so gewählt, dass man stehend darin arbeiten kann.

Ganz privater Bereich

Hier findet Ihr einige aktuelle Fotos von unserem Schlafzimmer mit angeschlossenem Bad. Das Badezimmer ist zum Schlafzimmer nur duch eine halbhohe Wand getrennt. Die riesige Fensterfront verbindet beide Bereiche und lässt diese als ein Ganzes wirken.

Die Badewanne „Kaldewei Conoduio“ im Betonsockel ist ein besonderes Highlight. Diesen Betonsockel haben wir mit unserem Architekten entworfen und der ist somit ein Unikat.

Weitere Videos findet Ihr auf der VIDEO SEITE.

Sideboard von Rimadesio, Bett „husk“ von B&B italia. Blick vom Schlafzimmereingang Richtung Westen
Sitzsack von fatboy. Blick vom Schlafbereich in das Badezimmer (befindet sich hinter der dunklen Wand). Nachtkästchen hay tray table und eine skandinavische Designerlampe.
Links die begehbare Dusche mit Regenwaldduschkopf, Waschbecken von Alape und die Badewanne „Conoduo“ von Kaldewei im Betonsockel.
Selbstgebaute Ringlampe.
Hell und offen, das war unser Ziel. Die dunkle Wand hinter dem Bett stellt einen Kontrast zu den weißen Wänden und Decken her.
Badezimmer mit geschlossenem Vorhang und Akzentbeleuchtung.
Sideboard von Rimadesio
Sideboard am Abend beim fernsehen. Beschallt wird das ganze mit einer BOSE Soundbar, Wireless Sourround Lautsprecher und Wireless Subwoofer. Kinoerlebnis also auch im Schlafzimmner. Die selbstgebaute Ringlampe mit LED.

Poolsteuerung

Zu Beginn des Corona-Lockdowns hatte ich sehr viel Zeit. Diese nutzte ich zum Schreiben einer eigenen Poolsteuerung.

  • indiviuelle Windows App
  • Aufbauend auf
  • Somfy RTS (Raffstore
  • Mediola Gateway V5 (Teletaster Funk)
  • Barthelme Chromoflex Pro (RGB-LED Steuerung über Funk)

Weitere Details zur Funktion und zum Pool selbst findet Ihr im Video.

Weitere Videos findet Ihr auf der VIDEO SEITE.

Garten Video Juni 2020

Nachdem wir unserem Rasen im Mai mit knapp 6 m3 Sand/Erde Gemisch ein Topping verpasst haben, sieht das Gras nun saftig grün aus. Jedes Jahr wird unser Garten gemütlicher – und die Pflanzen und Bäume wachsen und wachsen.

Hier ein Video vom Juni – mit der DJI Mavic mini aufgenommen.

Der Garten ist in zwei Ebenen angelegt. Die obere Ebene ist duch eine Schräge erreichbar. So konnten wir den übrigen Garten – zum Hausstil passend – eben und gerade anlegen.
Unter dem Glatz Sunbrella-Schirm lässt es sich aushalten.
Die Rubinien stehen erst das dritte Jahr und spenden schon toll Schatten.
Die Ostterrasse mit dem Sonnensegel. Im Frühling und im Herbst ist diese windgeschützte Terrasse Gold wert.
Das ist der Blick von der Ostterrasse in den Garten.
Der Einfahrtsbereich …

Weitere Videos findet Ihr auf der VIDEO SEITE.

ein Architektenhaus entsteht