Alle Beiträge von Roland

Solarstrom Erzeugung beginnt

Weihnachten 1. April 2022 😉 – kein Aprilscherz, aber eine Freude wie zu Weihnachten.

Seit 1. April 2021 14:00 kommt Strom vom Dach ins Haus und wird eingespeist. Der Stromzähler ist einfach stehengeblieben 😉.

Aber natürlich ist das eingetreten was mein Partner vorhergesagt hat. Jetzt war es 3 Monate fast durchgängig sonnig. Weder Regen noch Nebel oder Schnee trübte den Himmel. Seit Anfang April gibt es aber jeden Tag entweder Regen, Schnee oder starke Bewölkung ;-). Auf Nebel warten wir noch ;-).

Die Generatoranschlusskästen dienen zur Überspannungsableitung (Potentialausgleich) und zur Weiterverteilung der 4 Strings (8 DC-Kabel) zum Wechselrichter.

DAS-Energy hat es in kürzester Zeit möglich gemacht. Durch den Leih-Wechselrichter muss ich nun nicht bis zur Lieferfähigkeit von Hybridwechselrichter und Speicher warten (Verfügbarkeit wird sich wohl bis in den September hinein ziehen). Dann wird der Huawei SUN2000-33KTL-M3 gegen zwei Huawei SUN2000-10KTL-M1 getauscht und die 2 Huawei LUNA2000 Speicherblöcke mit insgesamt 30 kWh installiert.

Aktuell hängt nur ein 33er Wechselrichter an der Wand. Dieser wird sofort bei Verfügbarkeit der Hybrid-Wechselrichter durch zwei 10er Wechselrichter ersetzt und mit zwei Speicherblöcken ergänzt.

Trotz bedecktem Himmel kamen am 1. April um dreiviertel Drei immer noch 9 kw vom Dach. Der 2. April war den ganzen Tag leider stark bewölkt. Da gab es den ganzen Tag lediglich 36 kWh Solarenergie.

Vorerst wird noch direkt mit dem Wechselrichter verbunden. Hier sieht man die Erträge der einzelnen Strings und den gesamten Ertrag. Sobald in den nächsten Tagen der WLAN-Dongle für den Wechselrichter kommt, werde ich umfangreichere Auswertungen über das FusionSolar Portal ausgeben können.


Die ganze Nacht auf den 3. April gab es sogar Neuschnee. Der war aber bis um ca. 10:00 schon wieder abgeschmolzen. Jetzt ist es zwar immer noch bewölkt, aber die Sonnenstrahlen dringen vereinzelt durch die Wolgen durch.

Ich werde die nächsten Tage die Produktion der einzelnen Strings beobachten. Das Pultdach mit den Klebezellen ist ja Südost ausgerichtet, das wird am Vormittag den meisten Ertrag bringen.

Die Übersicht aller Solar-Strings (4 Stück).

Da ich noch keinen WLAN-Dongle und auch keinen Smart Power Meter habe, muss ich mich vorerst mit dem direkten Verbinden mit dem WR begnügen. Aber das reicht um die Werte vorerst abzufragen.

Photovoltaik Part 2

In den letzten beiden Tagen haben die Monteure von DAS-Energy die Solarpanele am Schotter-Flachdach montiert und verkabelt. Die insgesamt 8 Solarkabel wurden durch die vorhandene Dachdurchführung in den Technikraum geführt, wo diese in den nächsten Tagen an den Wechselrichter angeschlossen werden.

String Nr. 4 ist Ost/West ausgerichtet und erreicht mit den 20 Solarpanelen insgesamt 7, 4 kWp. Diese Fläche ist sehr gleichmäßig Vormittags, Mittags und Abends beschienen.
Die Aufständerung ist die DOME von K2 Systems
Einfache und effektive Befestigung. Die Schinen liegen mit Gummifüßen direkt auf der Dachfolie. Die Waschbetonplatten liegen als Ballastierung direkt auf entsprechenden Auflageplatten.
Das schmale Ostdach ist am späten Nachmittag halb verschattet. Daher werden wir hier Optimierer einsetzen. Diese Fläche mit insgesamt 12 Solarpanelen bringt theoretisch auch 4,44 kWp. Daher wollten wir auf diese Fläche nicht verzichten. Auch wenn hier nur die Hälfte abfällt, ist es immer noch besser als gar nichts.

In den nächsten Tagen wird dann vorerst einmal der Leih-Wechselrichter installiert, damit wir bald Strom erzeugen können. Die Huawei Hybrid Wechselrichter, die Moduloptimierer und die Batterien kommen wohl erst in ein paar Monaten. Aktuell können so gut wie keine Hersteller Material liefern. Daher sind wir froh, dass wir mit DAS-Energy trotz Materialknappheit bald eine funktionierende Photovoltaikanlage haben.

Photovoltaik – wieder von Vorne beginnen

Nachdem uns unser zweiter Solarteur hängen lies, mussten wir uns neu umsehen. Da wir mit der Firma DAS-Energy sehr zufrieden waren (haben den ersten Teil schon gemacht), lag es nahe diesen Auftrag gleich an das selbe Unternehmen zu vergeben. Ich ärgere mich immer noch, dass ich das nicht gleich am Anfang gemacht habe. Aber im Jänner versprach der andere Solarteur 10-14 Tage Lieferzeit und war um einiges preiswerter. Daher hatten wir zwei Solarteure beauftragt.

Erwartungsgemäß fiel das Ergänzungsangebot von DAS-Energy um ein gutes Stück höher aus. Einerseits haben sich alle Photovoltaik-Komponenten in den letzen Wochen massiv verteuert, vieles ist gar nicht mehr verfügbar und hat lange Lieferzeiten und DAS-Energy war von vornherein nicht der günstigste Anbieter. Aber auch hier bewahrheitet sich das Sprichwort wieder „wer günstig kauft, kauft zweimal“. Der Mehrpreis für Qualität ist mir das wert.

Da ich in den letzten 6 Wochen viel Zeit hatte mich beim Thema Photovoltaik schlau zu machen und viel gerechnet habe, haben wir uns gleich für einen zweiten Speicher entschieden. Also insgesamt 30 kWh Stromspeicher. Die Modulleistung am Dach ist auch um ca. 1 kWp höher (20,08 kWp).

Die Amortationszeit habe ich mit meinem selbst geschriebenen PV-Rechner ermittelt. Der Rechner und die komplette Software „Private Construction Manager“ kann kostenlos verwendet werden. Download unter https://www.priconman.com .

Das Angebot kam sogar heute am Sonntag. Der Auftrag wurde natürlich auch gleich heute (Sonntag) fixiert. Die Lieferzeiten werden wir erst erfahren. Aber jetzt weiß ich es ja und rechne mit einigen Wochen.

Folgende Komponenten wurden fixiert:
– 28 DAS-Energy Folienmodule am Pultdach á 330 Wp
(bereits im Februar montiert)
– 32 Yingli Solar YL370D-34b PV-Module am Flachdach á 370 Wp
= 21,08 kWp
– 2x Huawei SUN2000-10KTL-M1 Hybrid Wechselrichter
– 2x Huawei LUNA2000 15 kWH Batterie (insg. 30 kWh)
– Unterkonstruktion am Schotter-Flachdach (K2) inkl. Beschwerung
– Generatoranschlusskasten
– 32x Huawei Smart Optimizer SUN2000-450W-P
– Huawei Smart Dongle WLAN
– Huawei Smart Meter DTSU666-H
– Planung, Montage, Inbetriebnahme, Einschulung, Dokumentation

Ich werden jedenfalls weiter berichten.

Update 18.03.2022:
Da die SUN2000-10KTL-M1 Hybrid Wechselricher erst im September (oder später) wieder verfügbar sind, hat uns DAS-Energy angeboten vorerst leihweise einen Huawei SUN2000-30KTL-M3 zu installieren. Dieser wird bei Verfügbarkeit durch die beiden M1 getauscht und dann können auch die Batterienn dazugeschlossen werden. Aber zumindest produzieren und verwenden wir im Sommer schon einmal Eigenstrom.

Photovoltaik Part 1

Gestern und heute waren die Handwerker von DAS-Energy da und haben den ersten Teil der Photovoltaik-Anlage aufgebaut.

Hier die Eckdaten der Anlage, wenn diese fertig ist:

Generatorleistung
– Pultdach mit 28x DAS-Energy Modulen á 330 Wp = 9.24 kWp
– Flachdächer mit 26 Trina Vertex S 395 Wp = 10.27 kWp
– Gesamtgeneratorleistung somit 19.51 kWp

Ausrichtung / Montageart
– Pultdach Ost/Südost, 9 Grad Neigung, direkt mit der Dachfolie verklebt
– Flachdächer Nord/Süd und Ost/West in /\ /\ Formation, 10 Grad Neigung mit K2 Aufständerung

Wechselrichter, Batterie und weitere Elektronik
– 2x Huawei SUN2000 -10KTL-M1
– Huawei LUNA2000 15 kWh Batterie
– 26 Stück Huawei SUN2000-450W-P Optimierer für die Standard Module (dort gibt es über den Tag verteilt Teilverschattungen).
– Huawei Smart Power Sensor DTSU666-H
– Generatoranschlusskasten (GAK) vom Solarteur

Ausführende Unternehmen
– DAS-Energy GmbH (nur für die verklebte Module am Pultdach)
– Zweiter Solarteur hat leider Vereinbarungen nicht eingehalten und der Auftrag wurde storniert.

Verschaltung
– MPP Tracker 1: 14 Module zu einem seriellen String (635V/8,86A)
– MPP Tracker 2: 14 Module zu einem seriellen String (635V/8,86A)
– MPP Tracker 3: 26 Module zu einem seriellen String (1004V/9,84A)
– MPP Tracker 4: – (für spätere Erweiterung vorgesehen)

Mögliche zukünftige Erweiterungen
Falls wir feststellen, dass ein größerer Speicher oder eine größere Anlage für unseren Verbrauch mehr Sinn macht, könnten wir die Anlage möglicherweise um weitere Solarmodule erweitern und einen weiteren 15 kWh Speicherblock dazustellen. Der technische Aufwand dafür ist gering. Der Platz für den zweiten Speicherturm wurde bereits berücksichtigt. Das kleine aber im Winter ertragreiche Süddach wäre ideal. Das Problem ist, dass man die Kabel nicht versteckt führen kann – vielleicht finden wir hier eine Lösung.

Warum 2 Stück 10KTL Hybrid Wechselrichter?
Einer wäre für die Generatorleistung zu wenig gewesen. Größere Wechselrichter kosten zwar nur ein paar Euro mehr, sind aber keine Hybrid-Wechselrichter. Somit würden wir für die Batterie ohnehin einen weiteren benötigen. Dazu kämen noch Wandlungsverlußte DC>AC AC>DC. Und wir wollten auf jeden Fall beim Hersteller Huawei bleiben. Daher haben wir zwei gleiche Hybridwechselrichter gewählt, welche kaskadierbar sind. Zudem ergbt sich durch die Modulanordnung auf dem Dach ein frei bleibender MPP-Tracker für weitere Solarmodule.

Dieser Teil besteht aus insgesamt 28 Stück Spezialsolarzellen á 330 Wp. Das Besondere an diesen Zellen ist, dass diese nur 3 mm dick sind und direkt mit der Dachfolie verklebt werden. Insgesamt bringt der Generator am Pultdach somit 9,24 kWp.

Diese Lösung haben wir gewählt, weil wir keine Dachdurchdringung wollten, der Wind keine Angriffsfläche haben soll und weil man die Panele von unten nicht sehen soll. Daher war das die einzige Lösung die für uns in Frage kam.

In den nächsten Tagen wird ein anderer Solarteur die restliche Anlage aufbauen. Diese besteht aus weiteren 26 Modulen á 405 Wp auf den Flachdächern verteilt. Das ergibt nochmals zusätzlich 10,53 kWp. Und natürlich Wechselrichter, Speicher und der komplette Anschluss.

Die Leitung vom Pultdach wurde hinter dem Regenfallrohr geführt. So ist diese nur aus diesem Winkel erkennbar und sonst ist die Leitung optisch versteckt.

Überlegungen Photovoltaik

Wir sind gerade am Überlegen und Planen ob und wie sich eine Photovoltaik-Anlage bei uns vernünftig umsetzen lässt.

Die zwei wichtigsten Vorgaben sind, dass man von unten (fast) nichts sieht und die Anlage mindestens 12 kWp oder mehr hergibt.

Dazu sind wir bereits in Kontakt mit einer Solarmodul-Firma in Wiener Neustadt, die Module zum aufkleben auf die Dachhaut entwickelt. Abhängig von deren Berechnung über maximal erreichbare kWp und natürlich der Kosten, können wir die Planung starten.

Vorausschauend habe ich heute schon einmal ein Video vom WhiteCube Dach gemacht. Einerseits als „vorher“ Video und andererseits als Hilfe für die Angebotslegung.

Nachtrag 08.02.2022:
Heute war DAS-Energy vor Ort und hat das Pultdach für die Klebezellen ausgemessen. Das Angebot bekam ich zwar schon vor Tagen, aber das war nur eine Schätzung. Es stellte sich heraus, dass die Schätzung passt. Somit bringt das Pultdach allein 9,57 kWp. Der Vertrag wurde bereits unterzeichnet.

Der Herr xxx von yyy war schon vor ein paar Tagen da und da haben wir auch sein Gewerk fixiert. Er macht die ganze Elektrik mit Wechselrichter und Akku und auch die Standard-Solarpanels am Flachdach. Diese haben eine Leistung von 10,125 kWp.

Somit haben wir gesamt ca. 19,7 kWp an Leistung und einen 15 kWh Akku. Sobald die arbeiten losgehen, gibt es einen weiteren Beitrag hier im Blog.

Auf dem Video ist zu sehen, dass die Atika sehr schmutzig ist. Speziell dort wo die Lüftungsanlage ausbläst. Das ist das erste was ich im Frühjahr machen werde – Atika auf dem ganzen Dach säubern ;-).

Betonbadewanne

Da ich schon so oft unseren Ethanolkamin gepostet habe und immer wieder von der Betonbadewanne geschwärmt habe, hier einige Fotos von unserer Betonbadewanne und die Entstehung.

Dank unseres Architekten, der diese Idee hatte und diese auch für uns umsetzte, haben wir ein Unikat im Badezimmer stehen.

Diese Idee entstand aus der Not heraus, da wir uns nicht zwischen einem teuren und häßlichen Fliesenverbau und einer noch teureren Original-Kunststoffschürze für unsere Kaldewei Conoduo entscheiden konnten.

Heraus kam eine günstigere Variante (also Fliesen oder Schürze) und noch dazu eine die nicht jeder hat.

Der Betonteil wurde im Betonwerk nach einer exakten Skizze gefertigt. Dazu mussten von der bereits vorhandenen Badewanne Naturmaße genommen werden, da eine nachträgliche Bearbeitung so gut wie nicht möglich war. Noch vor dem Einsetzen der Schlafzimmerfenster wurde die aus zwei Betonteilen bestehende Badewanne mit einem Kran in das OG gehoben.



Der untere Betonring verschwindet komplett im Bodenaufbau und der obere Sichtbetonteil scheint auf dem Boden zu schweben, da der Bodenbelag bis unter den Betonteil verlegt wurde. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit wurde der Sichtbeton mit mattem Klarlack 2x gestrichen.

Hier einige Fotos vom Einbau bis zum Einzug:

WhiteCube im TV

Normal wohnen kann jeder, wunderbar anders wohnen ist eine Frage der Ideen. Unsere Expertenjury aus Architekten, Maklern und Einrichtungsprofis ist unterwegs, um sich in jeder Folge drei außergewöhnliche Domizile präsentieren zu lassen – vom umgebauten winzigen Futtersilo, originellen Tiny House bis hin zum schwimmenden Fachwerkhaus. Das Objekt, das die Jury am meisten fasziniert, wird mit einem Preisgeld für die kreativen Bewohner belohnt
(Quelle: rtl.de)

Diese interessante Häuser-Sendung mit mehreren Folgen ab 18. Oktober auf RTL solltet Ihr nicht verpassen, denn auch unser WhiteCube ist in einer Folge (aber erst im Dezember) mit dabei.

Hier ein paar Fotos vom WhiteCube Innenraum vor dem Drehtag.

Herbststimmung

Vor unserer Gartenparty am 29. August 2021 haben wir noch ein paar Fotos vom Garten und Haus geschossen. Leider war das Wetter alles andere als sommerlich. Aber zumindest der September begann spätsommerlich. Der September ist auch immer die schönste Zeit im Garten. Es ist noch alles wunderschön grün, alle Pflanzen haben das maximum erreicht und es ist nicht mehr so heiß.

Blick vom Garagen-Hintereingang im Norden Richtung Hauptterrasse im Südwesten. Links sieht man Felsenbirnen in Eternit-Töpfen. Die 4 Bäume auf dem Rasenstück sind Kugelakazien. Die ganz hinten sieht deswegen so „hell“ aus, weil diese im Frühjahr einen Radikalschnitt erhielt.

Auf den Fotos sieht man die noch ungeschnittene Liguster-Hecke.

Foto von der Süd-Ost Ecke unseres Grundstücks aufgenommen. Der Pool wird noch bis Mitte/Ende September auf 30 Grad geheizt. Damit das Wasser nicht auskühlt, wird es in der Nacht oder bei Schlechtwetter mit einer Unterflur-Schwimmabdeckung abgedeckt.
Die kleine Ostterrrasse bietet einen windgeschützten Rückzugsort und Schutz vor der prallen Nachmittagssonne. Hier wird auch oft gegrillt.
Wohnzimmer mit Couch „Leandra“ von Möbel Leiner, Couchtische „Oota“ von Walter Knoll, Teppich von Le Porteere. Beistelltisch von Bonaldo, Marmor-Verbindungstisch Eigenkreation, Lampe „Twiggy“ von Fosscarini. Bodenleuchte „Balloons“ von Brokis.

Büro und Schauraum

Der Juli und August standen ganz im Zeichen von Erneuerung. Erneuert wurde die komplette Büroeinrichtung. Die „Einrichtung“ bisher bestand aus IKEA Regalen und älteren Schreibtischen von Interio. Diese hatten wir bereits in unserem Geschäftslokal und die wurden einfach provisorisch im Whitcube aufgebaut.

Parallel mit der Erneuerung unseres Firmenlogos wurde nun auch unser Büro und Schauraum erneuert. Die neuen Firmenfarben sollten sich im Büro und Schauraum widerspiegeln.

Normalerweise bin ich ja skeptisch Möbel im Internet zu kaufen. Aber die Auswahl bei www.klassiker-direkt.de war genau das was wir für die Neugestaltung unseres Büros gesucht haben.

Nach ein paar Emails und Telefonaten war für uns die Sache klar – mit Herrn Wastl und Frau Fell möchten wir zusammenarbeiten. Trotz mehreren Planänderungen per Email und Telefon war Frau Fell immer freundlich und zuvorkommend. Und überaus erfreulich – es war immer jemand telefonisch erreichbar und auf Emails wurde rasch geantwortet.

Über den günstigen Preis waren wir mehr als überrascht. Ich hätte mit viel mehr gerechnet, da wir wissen was unsere heimischen Tischler für solche Möbel berechnen. Die Lieferzeit wurde mit 4 Wochen avisiert. Die Möbel wurden zum vereinbarten Termin geliefert und von einem Handwerkerteam innerhalb weniger Stunden vor Ort aufgebaut. Sonderwünsche (Löcher für Steckdosen) wurden gerne erfüllt.

Fazit: Klassiker-Direkt ist vertrauenswürdig (das ist heutzutage sehr wichtig), saubere Arbeit und gute Qualität zum überraschend günstigen Preis. Ich muss ehrlich gestehen – einen Internetshop mit 100% 5-Stern-Bewertung habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Da hat jemand alles richtig gemacht. Aber diese positiven Bewertungen decken sich mit unseren Erfahrungen mit der Firma Klassiker-Direkt .

Hier ein paar Fotos von unserem neuen Büro mit Schreibtisch und Lounge-Garnitur:

Pendelleuchten von SLV, Schreibtischleuchte Artemide Tolomeo Tavolo.
Das Schreibtisch- und Möbelsystem „Ogi Y“ von der Firma .mdd war optisch frisch und zudem sehr preiswert. Das System bietet für Kabel genügend Stauraum unter dem Tisch und vielfältige Farb- und Oberflächenoptionen.
Wir wollten eine große weiße Schreibtischfläche, daher kombinierten wir verschiedene Schreibtische, Sideboards und Rollcontainer.
Die grünen Abtrennungen bringen Farbe ins Büro und schlucken auch etwas Schall. Zudem hat jeder Mitarbeiter dadurch ein wenige „Privatspähre“. Hier hat man zwischen vielen verschiedenen Stoffen, Farben und Ausführungen wählen können.
rhdr
Der Schreibtisch ist nun sauber und aufgeräumt. Alle Kabel schön versteckt. Dazu werden diese Kabelausslässe angeboten. Darunter befinden sich Gitterkörbe um Kabel und Netzteile optisch aufgeräumt unterbringen zu können.
Der Blick vom Schreibtisch auf die Lounge Stühle FLEXI von LD Seating (auch von www.klassiker-direkt.de gekauft), Tisch PEBBLE von Bonaldo und ein kiwigrüner Teppich von home24.de. Die Pflanze links im Bild wird noch ersetzt – sobald wir etwas passendes finden. Die Schreibtischstühle wurden mit Silikonrollen ergänzt, somit entfallen die Bodenschutzmatten.
Auf einen der Lounge-Stühle haben wir von www.klassiker-direkt.de ein schwenkbares Tablet mitbestellt.
Das Büro wurde natürlich vorher ausgeräumt, die Wände neu gestrichen und der Boden mit dem Kärcher Hartbodenreiniger gereinigt. Dort wo der Teppich lag, ist der Boden noch dunkel. Wir hoffen, dass sich das mit der Zeit etwas angleicht.
Das Büro hat ca. 30 m2. Die Fensterfront ist 3 Meter hoch. Deckenleuchten werden in den nächsten Wochen noch erneuert.

Bezugsquellen/Marken:
Schreibtische und Sideboards: www.klassiker-direkt.de
Lounge-Stühle: www.klassiker-direkt.de
Lounge-Tisch: Pebble von Bonaldo
Teppich: home24.de

Wohnen im Sommer 2021

Heute wurde der Wohnraum wieder einmal tip top gestylt. Das geschieht zwar öfter, aber diesmal noch etwas gründlicher als sonst. Warum, das verraten wir Euch in einem nächsten Beitrag ;-).

Die Gelegenheit und der optimale Sonnenstand wurde natürlich genutzt um schöne Fotos zu schießen.

Der Wohnbereich mit den Oota Couchtischen von Walter Knoll. Teppich von Lois De Poortere, Sofa „Leandra“ von Möbel Leiner, Bodenleuchte Ballons von Brokis, Stehleuchte Twiggy von Foscarini.
Sideboard von Spectral, Menu – Échasse Vase und folded Vase, Urlaubsfoto vom PARKROYAL Pickering in Singapur auf Leinwand.
Beistelltisch Duffy von Bonaldo
Esstisch „Long Island Table“ von Rimadesio. Stühle Indy T-10 von Cattelan Italia, Küche von Regina Plaza, Leuchte Big Bang von Foscarini.

Terrasse nach 2 Jahren wieder einmal ölen

Das letzte Jahr fanden wir irgendwie keine Zeit die Terrasse zu ölen. Klingt irgendwie ironisch, weil ja wegen Corona so viel Zeit übrig war. Aber entweder passte das Wetter nicht oder wir hatten keine Lust.

Dieses Jahr haben wir aber alle 90m2 wieder geölt.

Diesmal haben wir nicht das klare Terrassenöl vom Holzlieferanten verwendet, sondern das Xyladekor Bankirai-Öl. Dies enthält bräunliche Farbpigmente. Wir finden es sieht so besser aus als zu rötlich.

Mit der Osmo Terrassenstreichbürste mit Stiel ging das ölen rasch von der Hand. Besser als auf den Knien mit kleinen Pinseln herumzuwerkeln .

Der Blick vom Wohnzimmer auf die Terrasse mit dem eingelassenen Edelstahlpool. Heute dürfen wir leider noch nicht drauf gehen. Braucht 24 Stunden bis es trocken ist. Aber am Abend stellen wir dann die Terrassenmöbel schon wieder drauf und das Wochenende können wir die Terrasse bereits wieder ganz normal nutzen.

Auch die kleine Ostterrasse wurde geölt. Hier steht der Griller und eine Esstischgarnitur.

Hier zum Vergleich oben geölt, unten ungeölt.

Ligusterhecke 2016 vs. 2021

Heute möchten wir Euch die Entwicklung unserer Ligusterhecke von 2016 bis heute zeigen. Ich habe die selben Aufnahmen wie vor 5 Jahren gemacht – so ungefähr vom selben Blickwinkel.

Die wurzelnackten Ligusterpflänzchen im Mai 2016 bei der Anlieferung durch den Paketdienst. Insgesamt 300 dieser Pflänzchen haben wir ausgesetzt.

Die Südwestecke mit einer frisch gepflanzten Robinie 2016. Am Foto von 2021 wurde sie wegen der gewaltigen Krone massiv zurückgeschnitten und ist nun erst wieder beim Austrieb. In einem Monat ist die Krone wieder voll und rund.

Das ist der Blick Richtung Süden. Die Terrasse und der Untergrund für den Rollrasen waren da gerade von uns in mühsamer Handarbeit fertiggestellt worden. Die ganze Länge von 50 Metern wurden die Ligusterpflänzchen ausgesetzt.

Der Blick Richtung Norden. Die kleine Erdfläche wurde dann auch noch mit Steinen bedeckt und bepflanzt. Der rote Ahorn überlebte dort wegen einem Pilzbefall leider nicht, daher haben wir nach vielen Versuchen nun eine Weide dort stehen. Den Mast der Hochspannungsleitung sieht man inzwischen nicht mehr.

Der Blick über die Mauer auf den erhöhten Nutzgarten für Gemüse, Kräuter und Beerenstauden war 2016 noch ungehindert. Der Kompost und die Wärmepumpe für den Pool waren noch direkt zu sehen. 2021 sieht man nicht mehr rauf.

Das Foto hat zwar nichts mit der Hecke zu tun, wurde aber zum selben Zeitpunkt aufgenommen. Da wurden die Dielen glaube ich noch nicht gestrichen. Also ganz neu. Da wir 2020 die Terrasse erstmalig nicht geölt hatten und 2021 noch nicht das richtige Wetter dafür war, ist die Terrasse aktuell grau. Das wird sich aber in den nächsten Wochen ändern wenn wir wieder ölen. Das Vergrauen war ein Versuch, aber wir haben festgestellt, dass wir das nicht so haben wollen.

Hoch hinaus

Sehr häufig fragen unsere Blog- und Hausbesucher nach der freitragenden Treppe und wie das ganze hält oder wie die Treppe montiert wurde. Im heutigen Blogbeitrag möchte ich Euch einiges von der Planung bis zur Endmontage zeigen.

Auch wenn der Stiegenbauer (LiebBauWeiz) versicherte, dass die Treppen auch in Ziegelwänden installiert werden können, gingen wir auf Nummer sicher und planten an dieser Stelle eine Stahlbetonwand extra für die Treppen.

Nach dem Innenputz wurde die Wand vermessen und für jede Stufe wurden jeweils drei Löcher gebohrt. Die unterste Stufe befindet sich bei uns im Ziegel, alle andere im Stahlbeton. Auch nach 10 Jahren ist die untereste Stufe genau so stramm wie die Stufen in der Stahlbetonwand.

Mit dieser Schablone wurden die Löcher für die Stahlunterkonstruktion angezeichnet und dann mit einem Kernbohrer gebohrt.

Für den Anfang wurden lediglich die Stahlträger eingeklebt und Bauhölzer als Übergangstreppen angeschraubt.

Jede Stufe wurde zweimal eingeklebt und zusätzlich mit einem Wanddübel verschraubt.

Erst kurz vor dem Verlegen des Parkettbodens wurden die Stufen montiert. Diese bestehen aus einem Oberteil der aufgelegt und geschraubt wird und einer Blende auf der Unterseite. Die Holzfarbe haben wir anhand von Mustern so ausgewählt, dass diese zum Parkett passt.

Die Glasbrüstung im Treppenhaus und auf der letzten Stufe wurde mittels U-Profilen aus Stahl und Holz fixiert.

Auch wenn sich jeder eine freitragende Treppe ohne Geländer wünscht – das bekommt man in unseren Breiten nicht genehmigt. Ist auch gut so. Heute könnte ich es mir ohne Geländer nicht vorstellen.

Das Glasgeländer verbindet zudem noch jede Stufe mit der anderen, was das Schwingungsverhalten der einzelnen Treppen abschwächt. Also ist die Treppe in sich schwingungsfreier.

Bezugsquelle: LiebBauWeiz
Preis: ca. 13.000 Euro (2010)

Fußboden und Randleisten

Die Entscheidung für einen dunklen Parkettboden war schon während der Planung rasch gefällt. Das Holz nennt sich „Landhausdiele Achateiche 4000“ und ist von HARO. Wir benötigten ca. 230 m2 Parkettböden – daher haben wir uns für ein einigermaßen preiswertes Parkett entschieden. Wir haben es nicht bereut.

Mein Schwager hat mit uns den Boden gelegt. Daher konnten wir auch auf Dehnungsfugen mitten im Wohnzimmer verzichten und auch die Übergänge zu den Fliesen und den einzelnen Räumen konnten so gemacht werden wie wir das wollten. Die Übergänge von Fliesen zu Parkett wurden mit einer Schlüterschiene und dunklem Acryl umgesetzt. Die Verbindung von zwei Räumen (unter der Tür) ist ebenfalls mit dunklem Acryl. Bei der Planung wurden die Höhen von Estrich und Terrassentür bereits so berechnet, dass ein fast nahtloser Übergang zur Terrasse entstand.

Schon während der Rohbauzeit fragte uns der Architekt ob wir lieber Randleisten in Wandfarbe oder Randleisten in Bodenfarbe hätten und wie wir uns die Randleisten im Badezimmer und im Vorzimmer vorstellten, wo ja Fliesen verlegt werden. Irgendwie gefiel uns das nicht ganz so. Holzleisten auf Fliesenboden passte nicht und verschiedenen Randleisten in verschiedenen Bereichen war auch nicht das Wahre.

Da hatte der Architekt die Idee von Aluminium-Randleisten. Also besorgte ich im Bauhaus ein 1-Meter Aluprofil und testete wie das in etwas aussehen könnte. Und es gefiel uns auf Anhieb. Somit bestellten wir bei einem ortsansässigen Metallbauer jede Menge Aluminiumprofile in 6 Metern Länge. Diese mussten dann noch per Spedition zum Eloxieren geschickt werden und wurden pünktlich vor dem Verlegen des Parketts angeliefert.

Mein Schwager und ich haben die Randleisten auf Gährung geschnitten und an die Wand geklebt. Das war eine kleinteilige Arbeit – die sich aber gelohnt hat. Mein Schwager meinte „das mach ich sicher kein zweites Mal ;-)“.

Die zahlreichen 6 Meter langen Aluminium L-Profile wurden von einer Spedition angeliefert.

Edelstahl Schaltpult für den Pool

Heute habe ich unser stylisches Edelstahl-Schaltpult für den Pool fertiggestellt. Damit können wir direkt beim Pool die Abdeckung auf und zu machen, das Licht einschalten und die Luftsprudelmassage starten.

Die 4 Funktionen konnten wir bisher entweder über eine 4-Kanal Funkfernbedienung, über ein Smartphone oder über die selbstgeschriebene Poolsteuerung am Windows-Tablet steuern. Dies funktioniert auch alles einwandfrei, aber keines dieser Teile möchte man neben dem Pool haben (Wasser, Sonne, Chlor).

So etwas gibt es nicht fertig zu kaufen – daher haben wir alles in Eigenregie geplant und umgesetzt. Ich erkäre einmal etwas zur Technik. Vielleicht möchte das auch eine/r von Euch ähnlich nachbauen.

Begonnen hat alles mit einer Idee die ich im Kopf hatte. Also habe ich mal im Netz gesucht ob es so etwas schon gibt. Fündig wurde ich bei den Aufzugherstellern – jedoch waren die entweder zu teuer oder nicht genau das was ich wollte. Also habe ich mich mal hingesetzt und eine Skizze gezeichnet wie ich mir diese Edelstahlsäule vorstelle.

Mit dieser Skizze habe ich bei verschiedenen Stahlbauunternehmen angefragt. Von den drei Angeboten die zurückkamen waren zwei im 4-stelligen Eurobereich und nur eines im unteren 3-stelligen Eurobereich. Das preiswerte Angebot hatte sogar noch den besseren V4A Stahl dabei. Also habe ich die Säule dort bestellt. Die Produktion dauerte einige Wochen, das Ergebnis war dafür aber mehr als zufriedenstellend.

Leider gab es keine Taster mit geeigneter Gravur fertig zu kaufen. Daher habe ich einfach unbeschriftete Taster besorgt und mir von einem lokalen Werbeunternehmen mit dem Faserlaser individuell beschriften lassen. Dies war ruck-zuck gemeistert. Die Taster haben jeweils zwei Anschlüsse für die integrierte LED und zwei Anschlüsse für die Tastfunktion.

Ich wollte die Säule auf keinen Fall direkt an die vorhandene Pooltechnik anschließen. Das war mir als Laie zu gefährlich. Daher habe ich mich dazu entschlossen einfach eine Funkfernbedienung als Grundschaltung zu verwenden. Die 12 Volt Batterie wurde durch das12V Netzteil ersetzt welches gleichzeitig die Tastenbeleuchtung versorgt und an die 4 Microtaster der Funkfernbedienung wurden einfach Kabel angelötet. Somit übernehmen die 4 Taster in der Säule die Funktion der 4 Tasten auf der Funkfernbedienung.

Da das „Steuergerät“ sowieso im Pooltechnikraum montiert wird, wo sich auch der Funkempfänger befindet, gab es kein Problem mit dem Empfang.

Das Innenleben ist relativ einfach, auch wenn es vielleicht auf dem Bild etwas chaotisch aussieht. Unten im Gehäuse sieht man das 12 Volt Netzteil. Mitte rechts die Platine aus der Funkfernbedieung. Rechts am Gehäuse eine RJ45 Buchse für die Übertragung der 4 Taster (8 Leitungen). Links oben ein Schalter für die 12 Volt. Das weiße Kabel ist die 12 Volt Zuleitung zur Säule und das schwarze Kabel geht zu einer abgesicherten 230 Volt Steckdose. An der Front des wasserdichten Gehäuses befindet sich ein Voltmeter, welches bei eingeschaltetem Steuergerät die Volt anzeigt.

Ich habe mich wegen der guten Leitungsabschirmung von Cat6 Kabel dazu entschieden die Taster-Signalleitungen über ein Cat6 Ethernet-Kabel zu führen. In der Säule befindet sich ebenfalls eine RJ45 Ethernet-Buchse. Die 12 Volt sind über ein normale Kabel von der Steuereinheit bis zur Säule geführt und können ebenfall an beiden Seiten mit einem Stecker getrennt werden. Somit kann man die Säule jederzeit abbauen, falls erforderlich.

Hier ein Funktionsvideo bei Nacht:

Eingang

Jeder Gast oder Kunde der bereits einmal bei uns war, kennt unsere Eingangssituation. Wenn man bei uns in die Einfahrt einfährt, dann sieht man sofort den einladenden Eingang und die riesigen Glasscheiben vom Büro.

Betritt man den WhiteCube, dann erwartet den Gast ein großzügiger Vorraum. Links geht es direkt ins Büro, die zweite Wandöffnung ist die Gardarobe. Durch eine Tür gelangt man in den Wohbereich. Diese Tür besteht links und rechts aus fixen Glaselementen und in der Mitte aus einer vollen, raumhohen Tür.

Der Hocker lädt zum gemütlichen An- und Auskleiden ein und der Ficus im 60×60 Topf macht den Raum lebendiger.

Auf dem Bild vom Frühjahr sieht man die andere Seite der Tür im geschlossenen Zustand. Kunden sehen dadurch nur indirekt in den Wohnbereich.

Von Außen sieht man die raumhohe Fixverglasung des Vorraumes. Dadurch strömt immer viel Licht herein und er wirkt dadurch auch sehr einladend.

In einer Collage von 2010 (Jahr des Einzuges) sieht man, dass wir da noch keine Tür zwischen Vorraum und Wohnbereich hatten. Diese war zwar geplant (Fussbodenheizungsrohre entsprechend verlegt), aber aus Kostengründen noch nicht montiert.